Ein paar kleine Dinge, die ich noch korrigieren möchte + EDIT

Leser68, Mittwoch, 29.07.2015, 10:49 (vor 3828 Tagen) @ CrisisMaven13714 Views
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 29.07.2015, 13:22

Wenn, dann

aber eben richtig. Auch Flugzeuge sind schon am Boden kollidiert und haben
die
bisher
groesste
Luftfahrtkatastrophe
ausgeloest - dazu
brauchten
sie nicht mal in der Luft sein
.

Das ist nicht ganz richtig, denn die KLM-Maschine war schon in der Luft, wenn auch nur ein paar Meter (dessen Fahrwerk rasierte dann einen großen Teil des oberen Rumpfes der Pan Am weg). Ja ich weiß, die Pan-Am-Maschine war am Boden, weswegen man dies als ein "am Boden"-Unglück ansieht. Aber halt so unter uns Korinthenkackern. <img src=" />

Es geht darum, dass es
jederzeit,
jetzt und heute, passieren kann
und dass dann der Absturz nicht nur
ins finsterste
Mittelalter die (unausweichliche!) Folge
waere, sondern dass, anders
als eben im Mittelalter, als nahezu 100% der Bevoelkerung von der
Landwirtschaft oder zumindest "nahe der Landwirtschaft" lebten, diesmal
Millionen verhungern wuerden.

Man kann ohne Weiteres Lkws und Landwirtschaftsmaschinen relativ schnell auf Pflanzenölfähigkeit umrüsten, z.B. mit der Zwei-Tank-Technologie (Koppelung Motortemperatur mit Zwei-Wege-Ventil für Zwei-Tank-System Diesel/Pflanzenöl).
WKAs/Windparks können zumindestens für jeweils einige Stunden (wenn der Wind weht), kleinräumige Gebiete mit Strom versorgen. Wenn mich nicht alles täuscht, ist doch diese Gebietsabgrenzungsmöglichkeit die Option für Verhinderung großflächiger Blackouts, oder?

Wohlgemerkt: Ich rede hier von einer Notsituation, wenn schnell Energie bereitgestellt werden muss und nicht von einer wohldurchdachten Versorgung in 50 Jahren, wofür es auch schon Lösungen gibt, die aber nicht diskutiert werden.

Die biologische Landwirtschaft benötigt wesentlich weniger Energie, weil sie sich die Arbeit der Mikro- und Makroorganismen im Boden zu Nutze macht; Arbeiten MIT der Natur, nicht gegen sie (grüne Gentechnik, die total versagt, immer mehr PSMs, immer größere und schwerere Maschinen, riesige Flächen ohne Sträucher, Hecken oder gar Bäume).

Schon der
Hurrikan
Katrina
hat in USA gezeigt, dass eine solche Nation schon bei einem
lokal begrenzten Ereignis Hungertote nicht vollstaendig verhindern kann.
Von Pluenderungen usw. ganz abgesehen.

Das Problem war nicht, dass die USA nicht auf eine solche Katastrophe vorbereitet war. Das Problem war, dass die Regierungen der Bundesstaaten nicht helfen wollten oder durften, allen voran die US-Regierung! Hubschrauberträger, Nationalgarde mit all ihren Trucks, Bulldozern; die Armee im Inland - wo waren sie? Wurden die, so wie am 11. September, durch Terroristen alle lahmgelegt?
Gab es keinen Funk mehr in den südlichen USA? Keine Satellitentelefone? Wissen das die Russen schon?
Nach zwei Wochen (2 Wochen) kam der erste Hilfskonvoi in New Orleans an. Das ist so was von lächerlich, dass eigentlich die USA an diesem Tag ihren Bankrott hätten erklären müssen.


Es gibt in Deutschland, aber auch in anderen europäischen Ländern noch jede Menge Menschen (die sogar immer mehr werden), die wissen, wie man von Hand alle möglichen Dinge herstellt oder erntet. Dazu kommt die Unterstützung durch die EEs, das was früher die Wind- und Wassermühlen waren, nur in viel größerem Maßstab.

Das Problem mit den zu kühlenden Brennelementen bleibt natürlich, aber auch dafür müsste es Lösungen geben - zumindestens bei uns. In Frankreich könnte das ein wesentlich größeres Problem sein, einfach allein aufgrund der Masse (ca. 58 Reaktoren sind derzeit noch in Betrieb).


EDIT:
Zum Problem der Gewinnung von ausreichendem Pflanzenöl:
Es gibt da schon seit Längerem Untersuchungen von Professor Schrimpff von der FH Weihenstephan zum Mischfruchtanbau von Getreide und Ölsaaten (z.B. Leindotter und Erbsen). Man kann dadurch Pflanzenöl ZUSÄTZLICH zum normalen Getreideertrag ernten - auf dem gleichen Feld (ca. 150 Liter pro Hektar). Die Quantität des Getreideertrags bleibt gleich, aber die Qualität wird sogar besser (ich glaube höherer Kleberanteil).
Mit biologischer Arbeitsweise würden die 150 Liter/Hektar locker für alle Arbeitsschritte des gleichzeitigen Getreide- und Ölsaatenanbaus reichen und es wäre sogar noch Öl für den Transport in die Städte übrig.

Ein sehr großes Problem ist allerdings die immer weiter fortschreitende Versiegelung des Bodens in GANZ(!) Europa durch Asphalt und Beton.


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