Gehölz- und Staudenauswahl
Hallo CM,
abschließend, etwas abschweifend:
Ja, faszinierendes Thema. Wegen der Vielfalt und der Lernfaulheit der
Gaertner und Landschaftsarchitekten haben wir ueberall fast nur
Cotoneaster. Und den auch noch falsch gepflanzt.Ich habe mal mit verschiedenen GaLa-Bau-Klienten zu tun gehabt und eine
Datenbank angefangen, die nach englischer Gartenbaukunst in der Lage war,
optimale Gehoelzkombinationen inkl. der Wuchshoehe, Schattengeeignetheit
und jahreszeitlichen Faerbung vorzuschlagen. Interessiert aber in
Deutschland kaum ein Schwein.
So etwas ähnliches habe ich auch mal erstellt, eine Datenbank, damals noch unter DOS, bei der man auf einer Eingabemaske bis zu 20versch. Kriterien im "und/oder/minus" -Verfahren eingeben konnte, wobei ca. 250 versch. Kriterien zur Auswahl (als String programm.) standen. Die Datenbank umfaßte ca. 5.000 Arten und Sorten. Meine Rechner damals benötigten dann ca. 2-5 Sekunden bis Ergebnisse gemeldet wurden.
Also z.B. für einen Spielplatz: Suche nach einem Gehölz?
Wuchshöhe: 2-3m,
Wuchsform: bogig überhängend
Laubfarbe: nicht rot/rötlich
Blütenfarbe: rosa oder rot aber nicht ins orangerot gehend
Blütezeit/Dauer: Juni oder Sept. oder mind. 3 Wochen
Bodenanspruch: von leicht sauer bis neutral, Staunässe und Bodenverdichtung vertragend
Fruchtbildung: keine
Sonstiges: nicht giftig
(Bei dieser Abfrage hätte ich nach 12 Kriterien selektiert, von 250 möglichen)
oder wenn der Spielplatz nahe einer Straße liegt,
die Zusatzfrage: Salzverträglich, immissionsverträglich
Damals gab es auch kein Interesse an dieser Datenbank, habe sie dann nach Fertigstellung auch nicht weiter betreut und das Interesse daran verloren. (Das Wissen/Bilder war(en) ohnehin im Kopf)
Gruß Dieter
PS: übrigens: Ich war auch mal kurz Lehrling im Bereich Steuer- und Wirtschaft, hatte mich gegen einen Berufsschulbesuch und für Eigenstudium entschieden und gute Erfahrungen damit gemacht.
In meinem Betrieb wurde später regelmäßig ausgebildet. Bei Auszubildenden, die nicht berufsschulpflichtig waren, hatte ich aufgrund eigener Erfahrung immer angeregt, auch diese nicht zu besuchen und hatte stattdessen Freizeit fürs Selbststudium gegeben.
- mit bestem Erfolg. Bei den Lehrlingen, die nicht zur Berufsschule gingen, schnitt nie einer schlechter als mit ner 2 ab.