Du bist halt noch 'alte Schule', aber die war auch nicht besser

Zarathustra, Sonntag, 22.03.2015, 07:41 (vor 3947 Tagen) @ Olivia8078 Views
bearbeitet von Zarathustra, Sonntag, 22.03.2015, 08:00


Nun ja, das hast du selber gesagt. Ich meine das mit dem "doof". :-)))

Wer das "laufen Lernen eines Babys" damit verwechselt, dass man von
älteren Kindern auch "Leistung" fordern kann, der hat leider den Sinn
nicht verstanden.

Schon Vögel stoßen ihre Jungen ab einer gewissen Zeit aus dem Nest,
damit sie fliegen lernen (sonst würden die sich möglicherweise füttern
lassen, bis sie alt und grau sind :-))). D.h. das Vogel-Elternpaar
"fordert" nach einer gewissen "Aufzuchtszeit" seine Jungen auf, "fliegen"
zu lernen und den zweiten Teil der Ausbildung zu beginnen: selbständig
Futter suchen!

Menschen(-affen) in der Natur verbringen mehrere Jahre mehr oder weniger an der Mutter und werden von dieser gestillt. Bereits nach alter Schule (Vor-Achtundsechziger Schule, die vor zehntausend Jahren mit der Züchtigung des Viehs gegründet wurde) werden Kinder jedoch, statt nach ein paar Jahren, nach ein paar Monaten 'entwöhnt' (gezüchtigt). Dies nur so als Beispiel einer Forderung des Wahnsinns, die kaum jemandem bewusst ist, auch nicht nach 1968, weil den Geschulten das Wesentliche im Leben verborgen bleibt, nach alter und neuer Schule gleichermassen.

Das Einfordern von Leistung muss selbstverständlich altergemäß
erfolgen!

Tut aber niemand.

Das dürften halbwegs gesunde Eltern allerdings von sich aus
begreifen!

Das glauben sie; in Tat und Wahrheit verwechseln sie Monate und Jahre; siehe oben. Das grassierende Nichtverstehen ist geradezu monströs.


Und sicher muß man in einer funktionierenden Volkswirtschaft auch
Leistung "einfordern" können, denn sonst haben wir Chaos. Ist mir schon
klar, dass ich damit im Gegensatz zur Meinung etlicher hier im Forum bin.

Nun ja, ich habe in der Tat weder eine Phobie vor Leistung noch vor dem
Fordern! Wenn man von jemanden keine Leistung einfordern kann (dort wo er
sie geben kann), dann respektiert "man" ihn/sie auch nicht als
gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft. Und auch daran kranken wir!

Jaja. „Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muß man vor allem ein Schaf sein.“ Einstein

Die Menschheit krankt nicht daren, dass die Vergesellschaftung nicht optimiert wird, sondern daran, dass sie vergesellschaftet ist (Leistungswahn/-Zwang zwecks Tribut), und das wiederum begreifen nur ganz wenige. Sie glauben, die Symptome seien die Krankheit. Folglich geht es so weiter, exponentiell, ohne Ende bis zum Ende.

Morgengruss

Zara


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