Wir könnten darüber Haare spalten, was "Leistung einfordern" bedeutet!
Wer
beim Laufenlernen Leistung einfordert, erbt ein hirngeschaedigtes
Kind. Warum das woanders anders sein soll, entzieht sich meinem
Verstaendnishorizont. Wahrscheinlich bin ich zu doof ...
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Nun ja, das hast du selber gesagt. Ich meine das mit dem "doof".
))
Wer das "laufen Lernen eines Babys" damit verwechselt, dass man von älteren Kindern auch "Leistung" fordern kann, der hat leider den Sinn nicht verstanden.
Schon Vögel stoßen ihre Jungen ab einer gewissen Zeit aus dem Nest, damit sie fliegen lernen (sonst würden die sich möglicherweise füttern lassen, bis sie alt und grau sind
)). D.h. das Vogel-Elternpaar "fordert" nach einer gewissen "Aufzuchtszeit" seine Jungen auf, "fliegen" zu lernen und den zweiten Teil der Ausbildung zu beginnen: selbständig Futter suchen!
Das Einfordern von Leistung muss selbstverständlich altergemäß erfolgen! Das dürften halbwegs gesunde Eltern allerdings von sich aus begreifen!
Von einem Säugling zu verlangen, dass er nicht mehr einnässt, ist schwachsinnig. Von einem 4-jährigen aber zu verlangen, dass er seine Spielsachen abends wegräumt, ist sicherlich zumutbar und sinnvoll. Ebenso sinnvoll ist es, Kinder und Jugendliche an Helfen, Rücksicht und Verantwortung "zu gewöhnen". Wer "alles" entschuldigt, trainiert die nächste Generation auf dieses "alles". Es wird zur "Norm"! Genau diese Entwicklung haben wir derzeit in unserer Gesellschaft.
Um aber zurück zum Schulsystem zu kommen: Ich halte es auch für schwachsinnig, Kinder in Schulen und Schulausbildungen zu zwingen, die sie nicht wollen! Eine stark verkürzte Schulausbildung mit hohen praktischen Anteilen wäre sicherlich für einen großen Teil der Schüler erheblich besser, als das, was derzeit an den Schulen abläuft! Allerdings sollte man JEDEM die Möglichkeit geben, sich weiter zu bilden oder auszubilden, wenn er in späteren Jahren Interesse daran hat.
Soweit ich das mitbekommen habe, waren die Ostblockausbildungen in diesem Falle erheblich besser, als das, was "wir" hier derzeit praktizieren.
Und sicher muss man in einer funktionierenden Volkswirtschaft auch Leistung "einfordern" können, denn sonst haben wir Chaos. Ist mir schon klar, dass ich damit im Gegensatz zur Meinung etlicher hier im Forum bin.
Nun ja, ich habe in der Tat weder eine Phobie vor Leistung noch vor dem Fordern! Wenn man von jemanden keine Leistung einfordern kann (dort wo er sie geben kann), dann respektiert "man" ihn/sie auch nicht als gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft. Und auch daran kranken wir!
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