Tut mir leid, dass Du kein Deutsch kannst ... ;-)

CrisisMaven ⌂, Donnerstag, 26.03.2015, 20:37 (vor 3945 Tagen) @ Dieter6382 Views

Portugiesen-Exklave oder ins Original?

Exklave ... und: ich renne an gegen eine Mauer des Schweigens, ob es sich vielleicht um vor der Nelkenrevolution ausgebuexte Salazar-Anhaenger (ueberwiegend der zweiten Generation) handelt oder um Spinola-Phile. Aber gemeuchelt haben sie mich wegen Grandola noch nicht ...

Zum 25.April auf nach Grandola, guter Zeitpunkt, aber auch unbedingt in die Serra reinschnuppern, dann sollte die Landschaft eigentlich in rosarot und violett getüncht sein (Lavendel und Zistrosen).

Danke auch fuer die vielen Bilder. Wuerde gerne, aber erst nach Sprachniveau, das meinen Anspruechen genuegt ...

Irgendwie mag ich die Sprache ja auch, ... Trotzdem tue ich mich schwer damit - hab zwar alle möglichen Begabungen, aber Sprache gehört leider nicht dazu.

(Hervorhebung CM)

Schade. Wer schreibt eigentlich Deine Postings hier im Gelben fuer Dich? [[freude]]

Kein Mem, nirgends?

- und hier in OWL/Paderborn gibt es praktisch keine Möglichkeit des Erlernens von Muttersprachlern südlich von Coimbra.

Ja, in Duesseldorf hoerte ich mal, dass die den Karneval aehnlich Rio feierten, weil ... beide Staedte seien linksrheinisch.

Ich weiss zwar nicht, wie man das hemisphaerenuebergreifend lokalisiert, aber die Lacher hatte er auf seiner Seite.

Aber im Ernst: "sechs Wochen Auslandsaufenthalt entsprechen sechs Jahren Sprachunterricht an einer deutschen weiterfuehrenden Schule" (ehem. Schulrat und Paedagogik-Professor Peter Struck in "Die 15 Gebote des Lernens")

Ich ging ja bis vor kurzem davon aus, Du seiest mit einer Einheimischen verheiratet, aber es ist ja auch eine Deutsche. Das macht es etwas umstaendlicher. Denn: wuerdest Du vollstaendig ins kalte Wasser geworfen, waerest Du in (weniger als) sechs Wochen soweit, wie nach ca. einem achtjaehrigen Sprachunterricht fuer eine sog. erste Fremdsprache an unseren Gymnasien nach deren untauglichen Methoden. Berlitz hatte auch schon vor Jahrzehnten die sog. "Total Immersion"-Methode.

Rein theoretisch (wenn auch so anstrengend, wie wenn Grossmeister parallel 70 Partien Blitzschach spielen) ist es moeglich, in einem Tage die ca. 3.000 Vokabeln zu lernen, die fuer gewoehnlich ungefaehr das Sprachniveau der sog. ersten Fremdsprache nach acht Jahren umfassen.

(Setzt aber voraus, dass jemand das Programm dazu vorher erstellt hat - selber, auf sich allein gestellt, braucht man dann schon noch ein paar Wochen ...).

Am besten immer noch in der Anwendung. Dort unten im Dorf habe ich mal in Eigenleistung den Altbau fast bodengleich gemacht und dann zusammen mit Bauleuten (Verwandschaft der Nachbarn) alles wieder hochgezogen, etc. Dabei konnte ich recht gut lernen, zumindest alles was irgendwie mit Bau und Bauhelfertätigkeiten zu tun hat (incl. Befehlsformen) - und in der fast nachbarschaftlichen Kneipe (Cafe-Lebensmittel-Kneipe-Tapasbar - alles auf 10qm) bleibt einem ohnehin nichts anderes übrig als der Zwang zur Kommunikation. - immer sehr angenehm und auch anstrengend, und man lernt.

Was lernen wir daraus: ohne Zwang zur Anwendung kein schneller Spracherwerb. Woran erinnert uns das? Doch nicht etwa an unsern Erstspracherwerb?

Aha ... das hat damals mit einem Kleinkind funktioniert ... sehr gut sogar. Da waere es ja bloed, das mit einem Erwachsenen, der noch dazu Anweisungen und Erklaerungen verstehen kann, noch mal zu versuchen?

Nur so meine Gedanken ...

Also, dann auf nach Grandola - ab ins Getümmel und Sprache inhalieren!

Ja, wuerde gerne, aber Jahrestage tendieren ja dazu, sich zu wiederholen.

--
Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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