So ein "spielerisches" Lernen paßt nicht für jedes Kind!

Olivia, Sonntag, 22.03.2015, 14:43 (vor 3946 Tagen) @ Falkenauge7403 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.03.2015, 14:46

Viele Rechtschreibschwächen entstehen dadurch, dass in den Staatsschulen
viel zu früh das Lesen trainiert wird. Lesen setzt aber eine

...........

Die Tochter von Bekannten kam in eine Staatsschule, die genau dieses Konzept verfolgte. Unglücklicherweise hatte sich das Kind bereits im Alter von 4 - 5 Jahren das Lesen selbst beigebracht (ohne dass die Eltern das wußten). Die "spielende" Schule war für das Kind der reinste Horror.

Eine ähnliche "sanfte" Lernumgebung war für meine Tochter der reinste Horror und hätte dazu geführt, dass sie zur Schulversagerin mutiert.
Da konnte ich glücklicherweise eingreifen und diese "Entwicklung" vermeiden. Statt dessen hat sie 3 Klassen übersprungen.

Kinder sind eben wirklich nicht alle gleich! Das ist das Problem! Und das, was für manche gut ist, ist noch lange nicht für alle gut!

Bedauerlicherweise sind deutsche Schulen überhaupt nicht auf lernwillige, neugierige, interessierte Kinder vorbereitet. Sie müssen "mitmachen" und langweilen sich in der Regel zu Tode. Speziell bei Jungen kann das dann dazu führen, dass sie zu Schulversagern werden. Mädchen finden oft andere Ausweichsmöglichkeiten.

Die Tochter von Bekannten kam auf eine Hochbegabtenschule. Damit waren dann die Probleme vorbei. Das Kind wurde vom "Umfeld" akzeptiert und war genügend gefordert um sich nicht zu langweilen.

Ich erinnere mich noch daran, als ich sie kennenlernte. Als ich nach Hause kam, stellte mein Mann sie mir vor, sie spielte mit unserer Tochter. Er sagte nur leise schmunzelnd zu mir: Das Kind ist wahnsinnig schnell im Kopf. Ein niedliches Mädchen, nicht sportlich, aber ganz fix im Kopf. In der Schule wurde sie folgerichtig gemobbt.

--
For entertainment purposes only.


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.