Warum sollte man erst mühsam seinen Verstand benützen, wenn man doch so viel einfacher glauben kann? *ironie*
Und anscheinend ist es trotzdem ein Thema, das manche Menschen
beschäftigt,
komischerweise beschäftigt es anscheinend Atheisten mehr als Gläubige.
Ja, und sie kennen sich sogar meist besser in der Bibel aus als die Gläubigen.
Denn Sie wissen nicht, was sie glauben
Weil, was ich witzig finde:
Mir, als Gläubigem, kann es doch eigentlich egal sein, wie mein
Schöpfer seine Schöpfung ins Dasein ruft?
Ich könnte doch als „aufgeklärter Gläubiger“ sagen:
Klar, mein Schöpfer hat das so raffiniert geregelt, dass sich das halt
Alles „von allein“ entwickelt.
Natürlich kannst du das. Du kannst auch sagen, nachdem dein Schöpfer schon alles so toll geregelt hat, ist es völlig überflüssig, seinen Verstand zu gebrauchen.
Der Schöpfer hat doch ohnehin alles allerbestens geregelt, oder?
Aber nun schreibt da vor 150 Jahren dieser Charlie Darwin seine „Theorie
über die Entstehung der Arten“ auf, dann versucht man jahrelang, diese
Theorie durch Grabungen und Sortieren der Knochen zu verifizieren – was
aber nicht gelang und dann sagt Darwin´s Schüler, A. Fleischmann, schon
1902:
"Die praktische Möglichkeit, etwas über die Urgeschichte des
Tierreiches zu ergründen,
ist vollständig erschöpft, und die Hoffnung auf alle Zukunft
zerstört.
Wir erhalten ein Resultat gerade umgekehrt von dem, was man erwarten
sollte."
A. Fleischmann sagt also, er hat den gesuchten Beweis nicht gefunden. So what.
Das ist in etwa so, wie wenn jemand, nachdem klar war, dass die Erde eine Kugel ist, mit dem Argument gekommen wäre, dass er das Gerüst nicht gefunden habe, an dem die Erde aufgehängt ist.
Das passte den „naturwissenschaftlichen“ Forschern nicht und als die
Genetik die Evolutionstheorie komplett über den Haufen warf, bewiesen die
Neo-Darwinisten die Evolutionstheorie, indem sie selbige aussterben ließen
und der Neo-Darwinismus entstand.
Die Genetik hat die Evolutionstheorie aufs Schönste und lückenlos bestätigt.
Es gibt keinen einzigen genetischen Befund - nicht einen Einzigen! - der im Widerspruch zur Evolutionstheorie stünde.
Kapitel[/link] ist immer wieder vom „Plan des Schöpfer´s“ die Rede,
deswegen haben sie das mit dem Plan ignoriert und eine Theorie konstruiert,
die niemals bewiesen – aber auch niemals widerlegt werden kann,
Könnte jederzeit widerlegt werden, aber bis jetzt ist noch kein Beleg aufgetaucht.
und die
Alles einem Zufall in die Schuhe schiebt. Nein, Entschuldigung, nicht
einem, sondern Millionen von Zufällen hintereinander:
Schon wieder Entschuldigung, es sind Milliarden von Zufällen,
@Mephistopheles schreibt:
Und wenn es auch nicht möglich ist, mit einem Schritt eine große
Entfernung zurückzulegen,
so ist das aber doch möglich mit Milliarden Schritten.
1 Schritt = 1 Generation
Wobei Generationen zu zählen bei Einzellern etwas schwierig ist. Die Einzeller existierten ja schon Milliarden Jahre, bevor die ersten mehrzelligen Lebewesen auftauchten, und tauschen ihr Erbmaterial munter untereinander aus.
Dazu zitiere ich Thompson d´Aity:
"Ein achtzigjähriges Studium der darwinischen Abstammungslehre
hat uns nicht gelehrt, wie sich aus Reptilien Vögel entwickeln,
Säugetiere aus älteren Vierfüßlern,
Vierfüßer aus Fischen oder Wirbeltiere aus Wirbellosen.
Die Wirbellosen weisen die gleichen Schwierigkeiten auf,
die Lücke zwischen den Würmern und den Hohltieren,
zwischen Hohltieren und den Protozoen ist so groß,
daß wir sie nicht überbrücken können.
Man sucht umsonst nach Schrittsteinen, die diese Kluft
überbrücken[/b]
@Meph, liest Du mit?
Ja. Ich sehe wieder einen, der das Gerüst nicht gefunden hat, welches die Erde in Angeln hält.
ich glaube inzwischen, man wird sie nie finden,
weil sie einfach nicht existieren."
Das ist ein typischer Fall von jemand, der den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht.
DU bist das gesuchte Zwischenglied, und Nereus, und alle anderen, übrigens auch alle anderen Lebewesen incl, der Einzeller.
Weder bist du identisch mit deinen Eltern, noch sind deine Kinder identisch mit dir. Du bist nur ein Zwischenglied zwischen deinen eltern und deinen Kindern.
@Mephisto, eine Frage zu Deinem nächsten Satz:
Die restlichen 999.999 Baupläne,
die eben nicht zu einem fortpflanzungsfähigen Lebewesen führen,
nimmst du gar nicht wahr.
Warum eigentlich nicht?
Wo sind die fossilen Überreste der evolutionären Griffe ins Klo?
Die befinden sich längst in den Verdauungsorganen der Bakterien und der Archaeen.
Sir Fred Hoyle erklärte 1982, dass die Strukturen des Lebens so komplex
seien, dass sie nicht wie die Evolutionisten behaupten, durch Zufall
entstanden sein können. Hinter den Strukturen stecke ein intelligenter
Plan.
Kann er mir vielleicht mal den Plan zeigen?
Bis jetzt behauptet er nur, dass er es sich nicht vorstellen kann.
Es gibt aber leider viele Dinge, die sich nie jemand vorstellen konnte.
Und noch ein Zitat, falls jemand behaupten möchte, der Neo-Darwinismus
könnte die Probleme besser erklären:
Kahle Henning
"Trotz ihrer verbreiteten Anerkennung wird der Evolutionstheorie in
jüngerer Zeit zunehmend widersprochen[...ist Jahrzehnte her...]. Besonders
der Neodarwinismus wird von einer wachsenden Zahl von Autoritäten
kritisiert, oder ganz abgelehnt. Der Neodarwinismus ist eher eine
naturphilosophische als eine wissenschaftliche Theorie, von einer Tatsache
kann keine Rede sein."
Ja und? Ein Widerspruch ist kein Beleg. Und die Belege fehlen den Gegnern der Evolutionstheorie nun mal.
Mehr sag´ ich ned zu dem Thema, außer:
Wer wirklich noch an die Erklärungen der modernen Evolutionisten glaubt,macht das nicht aus Wissenschaftlichkeit,
weil er davon dann nämlich keine Ahnung hat.
Blabla. Wo bleiben die Belege?
Naja, wenn man mal einen Überblick darüber hat,
was unsere wirklichen Gelehrten wirklich gesagt haben,
kann einem das schon helfen, sich ein solides Weltbild
nicht von zwanghaften Atheisten ausreden zu lassen...
Womit wir wieder beim Anfang dieses Beitrags wären.
Die "zwanhaften Atheisten", das sind diejennigen, die ihren Verstand benützen, während die anderen - glauben.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc