Schmerzen des Ungewohnten..?
[Edit: Da ist doch glatt der Faden mir unter den Füßen weggelöscht worden...
ohweh, ohweh. Dann ist ja wieder "Ruhe um Glied"
" /> Gruß an JinJok]
Ich bin selbst Physiker im ersten Beruf und in dieser Funktion sehe ich mich berufen, Dir zu antworten:
...nicht weil ich etwas gegen eine Diskussion mit Kreationisten hätte,
sondern weil du die einfachsten Grundannahmen der Thermodynamik und der
Evolutionstheorie nicht kennst.
Welche Grundannahmen meinst Du genau, die Du für so selbstverständlich hälst? Ich bin selbst Physiker und sehe keinen Bruch in der Logik von JinJok und in seiner Auffassung der thermodynamischen Üblichkeiten - lediglich eine erfreulich freie Deutung der Grundannahmen.
Die Energie von außen, die du Gott nennst,
wurde sogar in der Menschheitsgeschichte oft als Gott verehrt: Es ist die
Sonne.
Wie ich schon darlegte: Gott als Energiequelle zu sehen heißt, ein Hilfsmittel der Anschauung mit einem Strukturpinzip zu verwechseln. Das Spiegelbild des Atheismus ist der anschauliche Gott, der bärtig auf einer Wolke sitzt. Beides ist eine Zumutung für umfassende Geister. Daraus zu folgern, dass alles und jeder, der das Göttliche einbezieht ein Narr sei, kann ich nur als Selbstoffenbarung werten, aber nicht als überzeugendes Argument. Und es wird auch nicht durch Wiederholung stärker.
Im übrigen gibt es dutzende klare wissenschaftliche Indizien, die die Affengeschichten von und um Darwin genauso als unvollständig offenbaren, wie es der naive Kreationismus unserer Bibelgenossen in Amerika tun. Ich empfehle "Umweltresonanz" von Michael Beleites als Kompendium für diese Indizien, sowie intellektuell akzeptable Synthese, dessen was man heute so wissen kann.