Deine Aussage verkürzt die Theodizee-Frage (Frage nach der „Gerechtigkeit Gottes“) auf ein Achselhöhlenfurzgeräusch.

Bernadette_Lauert, Montag, 21.12.2015, 20:44 (vor 3699 Tagen) @ Zarathustra7402 Views
bearbeitet von Bernadette_Lauert, Montag, 21.12.2015, 20:53

Mehr gibt es zu Leibniz' Humbug eigentlich nicht zu sagen.

Doch, denn der Diskurs geht noch viel weiter.

Weder hast Du Leibniz mit dieser Kopierpaste widerlegt, noch hast Du etwas zu Dürr und Kant geschrieben, deren Standpunkte ich kurz skizzierte. Es wäre auch noch schön gewesen, wie Du das mit der "Besten aller Welten" in Verbindung bringst. Das hätte gezeigt, dass Du Dich damit beschäftigt hast.

So weit, so schlecht: Keine Angst, ich Dir gar nicht einreden will, dass das falsch wäre, was Du zitiertest.

Ich will damit sagen, dass Deine Worte, die ich "tumbes Geschimpfe" nannte - auf Gott, auf Gläubige und auf Leute auf der Suche - der Sache nicht gerecht werden.

Eben weil Kant aufzeigte, wo unsere sinnlichen Wahrnehmungsmöglichkeiten unserer Erkenntnisfähigkeit grenzen setzt. Sprich: Wir das nicht abschließend wissen können.
Der Diskurs ist halt einfach schon viel weiter, als Deine "Rede von der Dummheit der Suchenden und Gläubigen, die das Ding mit dem Gott nicht kapieren".

Was Du machst ist "einfach mal den Leibniz mit einer schnell Kopierpaste dissen".

Bitte ein wenig mehr Respekt vor dem Erfinder des verdammten Calculus des Todes:

[image]

Du weißt schon, dieses Ding da:

[image]

Fazit:
Dein "Leibniz' Humbug"-Argument verkürzt die Theodizee-Frage, also die Frage nach der „Gerechtigkeit Gottes“, die seit Anbeginn der Menschheit diskutiert wird, auf ein Achselhöhlenfurzgeräusch.
So ungefähr lautet meine Kritik.

Gruß, Bla


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