Warum so kompliziert?
Zarathustra: "Es gibt keine Willensfreiheit. Willensäusserungen sind
determinierte Wirkungen aus ebenso determinierten Ursachen."Ashitaka: "Die kausalen Komponenten des Geschehens (der
Bewusstseinsinhalte) sind nicht identifizierbar, auch wenn die
Korrelationen zwischen Gehirnaktivität und Bewusstseinsinhalten bereits
herstellbar ist. Es gibt derzeit noch keine naturwissenschaftliche
Präzisierung, nicht einmal eine Messgröße für die Bewusstseinsinhalte,
so dass das top down / bottom up Verfahren letztendlich nur eine diese
Tatsache verschleiernde und unbewiesene Annahme darstellt. Und so wird von
vielen Wissenschaftlern, Studenten und Katzenkraulern weiterhin das
Komponentenmodell der Materie auf das Bewusstsein übertragen und aus der
erklärten Korrelation "ohne Beweise" eine Kausalität abgeleitet.
Unweigerlich kommt man dann bei deiner "nicht nachweisbaren" Behauptung an,
dass die Welt (das bezieht die Handlungen/Entscheidungen des Menschen mit
ein) bzw. der Wille deterministisch sei."
Objektivität ist nicht beweisbar, siehe George Berkeley. Alles glasklar dargelegt. Ich kenne keine Argumentation, die ihn widerlegt, ohne auf anderen Prämissen zu beruhen. Und die sind bekanntlich beliebig.
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