Alltagstraining
Ja, wer\'s macht, halt
... das Internet, der Buchmarkt und die > Hochglanz-Magazinchen sind voll der guten Vorschlaege, das Neue Jahr voll
der guten Vorsaetze, und die
Diaetbuecher
> voll der \"richtigen\" Ernaehrungsweisen.
Ein bisschen Eigenmotivation muss schon sein, es gibt z.B. die challenges, die man zugeschickt bekommt, wenn man sich kostenlos tregistriert. Dass einem da zierliche Frauen bei klassischen Männerübungen wie Klimmzügen etc. zeigen, wo der Hammer hängt, sollte gerade Männer doch mal ein bisschen anstacheln.
Bei den meisten Übungen wird grosser Wert darauf gelegt, sie überall und mit möglichst wenig Geräten durchzuführen, z.B. Dips mit Hilfe eines Stuhls und so weiter. Mit ein bisschen Kreativität findet man überall im Alltag Trainingsmöglichkeiten.
Meine Erfahrung ist leider, leider: die meisten machen kurz was, dann
Pause ... und dann wird die Pause irgendwie, komisch, lebenslang. Ich habe > daher, auch aus eigenen biographischen Zwaengen heraus, nach einem
derart
\"verdichteten\" Training gesucht, dass es netto keine (im
Tagesablauf spuerbare) Zeit kostet, weil es in ohnehin vorhandenen
Zwangspausen eingebaut werden und jederzeit abgebrochen und an anderer
Stelle am selben oder naechsten Tage wieder aufgenommen werden kann.
Die Klassiker sind meiner Erfahrung nach, einfach mal 2 S-Bahnstationen / Stockwerke eher aussteigen und den Rest zu Fuss gehen. Oder morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Oder in der Mittagspause öfter mal zügig spazieren gehen. So kann man die ersten Kilos verlieren, bis man überhaupt einen Klimmzug schafft. Einfach mal eine Treppe hochgehen zu können, ohne ausser Atem zu sein, ist für viele dann ein Erfolgserlebnis. Ich kenne einige, die sich so motiviert haben, nachdem sie im Alltag merkten, dass ihre Fitness selbst für unseren bequemen Alltag unterdurchschnittlich ist. Ernährung ist ab einem bestimmten Punkt immer ein Thema, ich würde am Anfang aber tendenziell erstmal auf Gewichtsabbau, leichtes Ausdauer/Cardiotraining bei Erhalt der Muskelmasse setzen. Danach die Beweglichkeit schrittweise erhöhen. Dann machen die Übungen auch Spass.
Allerdings erfordert die ernsthafte Umsetzung dann halt ... Zeit. Und ...
Aufwaermen. Und ... Dehnungsuebungen. Usw. Zusammengenommen sind wir dann
wieder bei einem Programm, so ueberragend es ist, das die Menschen, die es > bisher aufgrund (angeblichen oder echten) Zeitmangels nicht schafften, zu
trainieren, wieder nicht durchfuehren (werden/koennen).
Ein paar Spiegelneuronen kann man sicher auch aktivieren, indem man z.B. Parcoursvideos schaut.
https://www.youtube.com/watch?v=yMmrDpsYr0s
Wenn man dann morgens 2 Stationen eher aus der S-Bahn steigt und zur Arbeit geht, hört man einfach die Musik aus dem Video, zumindest fühlt man sich dann tendenziell ziemlich badass. ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)