Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte
im Vergleich zum Hausschweinen auch ein (3 x ) größeres Gehirn
Hallo Waldläufer,
ja das ist alles interessant. Mein Einwurf war zunächst eher belustigend gemeint. Aber auch Dein Beispiel zeigt, dass möglicherweise die Verhausschweinung des Menschen zu geringerer intellektueller Leistung führt. Wenn man weiß, was für ein Wissen und welche Fähigkeiten z. B. Buschmänner haben (oder besser hatten), dann bekommen wir eine Ahnung, dass die einseitige intellektuelle Tätigkeit (v. a. Rationalität) des modernen Menschen keine Weiterentwicklung ist, sondern eine Fehlentwicklung.
Aber noch wissen wir viel zu wenig, wie das Gehirn 'funktioniert'. Ein Mensch mit 1.100g Gehirngewicht (extrem unterdurchschnittlich) kann genauso intelligent sein, wie ein Mensch mit 1.900g Gehirngewicht (extrem überdurchschnittlich). Es gibt auch - ausnahmsweise - Menschen, denen das halbe Gehirn bei einem Unfall abhanden gekommen ist, und sie haben fast noch die gleiche oder sogar eine enorm gesteigerte intellektuelle Leistung wie zuvor (Oliver Sacks - Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte <-unbedingt lesen!).
OBE-Erlebnisse und psychologische Erfahrungen (z. B. Blockaden und Erinnerungen in Körperregionen) deuten auch darauf hin, dass möglicherweise Erinnerungen und Bewusstsein gar nicht im Gehirn gespeichert sind, sondern eben woanders. Ein materialistisches Weltbild muss alle intellektuellen Funktionen und Leistungen im Gehirn verorten, was aber in einem ganzheitlichen allumfassenden Universum nicht so sein muss.
Danke und Gruß
Hinterbänkler
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...und es gibt überhaupt gute Gründe dafür, zu mutmassen, daß in einigen Stücken die Götter insgesamt bei uns Menschen in die Schule gehen könnten. Wir Menschen sind - menschlicher ...
Friedrich Nietzsche 'Jenseits von Gut und Böse'