Das mit dem Gehirn
ist eh` so eine verrückte Sache. Haben Sie schon mal was von der außergewöhnlichen Intelligenz von Kraken/ Tintenfischen/ Oktobussen gehört? Die zählen ja zu den Weichtieren und eigentlich ist deren Gehirn klein wie von einem Fisch und sollte auch nicht höher entwickelt sein. Trotzdem sind sie so intelligent, dass man sie mit Raben vergleicht. Offensichtlich ist an ihrer Intelligenz nicht nur das Gehirn, sondern das ganze Nervensystem und in den Armen die Ganglienknoten mit beteiligt. Sie können spielen, viel Neues lernen, durch Irrgärten finden, ihre Bezugspersonen kennenlernen, Schraubverschlüsse öffnen usw.
http://www.bild-der-wissenschaft.de/bdw/bdwlive/heftarchiv/index2.php?object_id=32916468
ja das ist alles interessant. Mein Einwurf war zunächst eher belustigend
gemeint.
...meiner irgendwie auch...
Aber auch Dein Beispiel zeigt, dass möglicherweise die
Verhausschweinung des Menschen zu geringerer intellektueller Leistung
führt. Wenn man weiß, was für ein Wissen und welche Fähigkeiten z. B.
Buschmänner haben (oder besser hatten), dann bekommen wir eine Ahnung,
dass die einseitige intellektuelle Tätigkeit (v. a. Rationalität) des
modernen Menschen keine Weiterentwicklung ist, sondern eine
Fehlentwicklung.
Aber noch wissen wir viel zu wenig, wie das Gehirn 'funktioniert'. Ein
Mensch mit 1.100g Gehirngewicht (extrem unterdurchschnittlich) kann genauso
intelligent sein, wie ein Mensch mit 1.900g Gehirngewicht (extrem
überdurchschnittlich). Es gibt auch - ausnahmsweise - Menschen, denen das
halbe Gehirn bei einem Unfall abhanden gekommen ist, und sie haben fast
noch die gleiche oder sogar eine enorm gesteigerte intellektuelle Leistung
wie zuvor (Oliver Sacks - Der Mann, der seine Frau mit einem Hut
verwechselte <-unbedingt lesen!).
Ich werde es mir mal besorgen.
OBE-Erlebnisse und psychologische Erfahrungen (z. B. Blockaden und
Erinnerungen in Körperregionen) deuten auch darauf hin, dass
möglicherweise Erinnerungen und Bewusstsein gar nicht im Gehirn
gespeichert sind, sondern eben woanders. Ein materialistisches
Weltbild muss alle intellektuellen Funktionen und Leistungen im Gehirn
verorten, was aber in einem ganzheitlichen allumfassenden Universum nicht
so sein muss.
Vielleicht ist es besser, wenn wir nicht alles wissen? (mit einem lachenden und einem weinenden Auge...)
schöne Grüße
--
Ich mag das Wort schützen nicht. Es erinnert mich so an Schützengraben und an Schutzgeld.
(sinngemäß, geklaut von M. Burchardt)
Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg