Fühle mich zu diesem und jenem motiviert

trosinette, Dienstag, 19.05.2015, 09:52 (vor 3895 Tagen) @ common sense11040 Views
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 19.05.2015, 14:39

Guten Tag,

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch Andere ein Feedback dazu geben
möchten

Er hat wegen Liegestütz, Kniebeugen und Klimmzüge vielleicht tatsächlich etwas viele Worte verloren und dass Bewegung tendenziell dem Erhalt der Vitalfunktionen förderlich ist, sollte tatsächlich nicht ganz neu sein.

Mich hat es aber irgendwie motiviert, meinen Laufstil genauer unter die Lupe zu nehmen und mir meine reichhaltige Bürofreizeit in Zukunft nun auch mal mit ein paar Kraftübungen zu vertreiben. So kann ich nach bald 15 Jahren den Rollcontainer unter meinem Schreibtisch endlich auch mal sinnvoll nutzen. Des Weiteren habe ich wieder den Vorsatz herausgekramt, heimlich zu Hause eine Reckstange im Flur zu montieren. Heimlich, weil meine Frau strikt dagegen ist, unsere Behausung derart zu verschandeln. Wenn ich das Ding aber erstmals in 2,5 m Höhe an die Wand gedengelt habe, wird sie die Reckstange vermutlich zähneknirschend dort belassen. Ich werde ihr erklären, dass Klimmzüge meiner Körperspannung förderlich sind. Sie beklagt sich nämlich ständig, dass ich bei Walzer und Tango die nötige Körperspannung vermissen lasse. Als Konstitutionstyp Leptosom bin ich allerdings in kraftbetonten Disziplinen von Natur aus sowieso etwas im Nachteil und mehr auf Ausdauer programmiert.

Unfair finde ich den Hinweis auf den Schulsport als organisierte Körperverletzung. Bei 2 Mio. Sportunfällen insgesamt scheinen immerhin noch 1,5 Mio. Sportunfälle offenbar außerhalb des schulischen Sportunterrichts stattzufinden. Unter der Leitung von Diplom Sportguru Prof. Dr. Mavin würde natürlich niemals nimmer eine unmotivierte Schnarchnase jemals beim Ringeturnen im Schulsport einen unverhofften Abgang machen und sich was verknacksen oder eine pubertierende Halbwüchsige gackernd vom Schwebebalken abschmieren. Der Lotterhaufen des Schülerkonvoluts würde sich aufgrund der natürlichen Autorität des Dr. M. selbstredend auch in höchster Konzentration dem Warmmachen widmen. Sicherlich hätte ich mir beim Volleyball in der 9. Klasse unter seiner Anleitung beim Blocken auch nicht das Außenband im Fußgelenk gerissen. Sowas war seinerzeit noch mit einer OP und einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt verbunden. War aber halb so wild, da man damals in dem Viererzimmer des Krankenhauses im Bett noch rauchen durfte.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider


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