Du sollest es aufgeben, mit Hypothesen gegen Zaras Faktenlage anzurennen, auch wenn diese dünn ist.
Guten Tag,
alles, was postneolithisch abgegangen ist spielt, in Zaras Erzählung keine Rolle, weil es bereits patriarchalisch motiviert ist. Und die total spärlichen Erkenntnisse, die uns aus der präneolithischen Zeit vorliegen, sprechen nun mal für Zara. Wenn du für präneolithische Gewalt unter Artgenosse plädierst, musst du auch was liefern.
Ich kann nur bis ins Neolithikum zurück liefern. Gundula Lidke sieht in ihrer Doktorarbeit zur Bedeutung von Gewalt und Aggression im Neolithikum die Existenz aggressiver und gewaltsamer Akte von Personen gegen Personen sowohl im individuellen als auch im gruppenübergreifenden Kontext für das Neolithikum als gesichert an. Was aber Zara in seiner Argumentation aus den oben genannten Grund nicht tangiert, weil das Kind im Neolithikum längst in den Brunnen gefallen ist.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider