Ein Stamm ist ein Verbund von Blutsgemeinschaften

Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 12:29 (vor 3656 Tagen) @ MausS8507 Views
bearbeitet von Zarathustra, Donnerstag, 04.02.2016, 12:34


Unser Debitismus-Obererklärer verwechselt ob mangelnden eigenen
Verständnisses der von ihm andauernd anderen vorgelärmten Theorie des
debitistischen Denkmodells diesen Begriff mit den Begriffen Sippe
bzw. Clan.

Bei diesen beiden handelt es sich, zumindest im hier diskutierten
debitistischen Sinn, um Gemeinschaften.

Stämme dagegen sind stets bereits patriachalisch, also hierarchisch,
organisiert und mithin bereits (mindestens) gesellschaftsähnliche soziale
Organisationsformen.

Lachhaft. Stämme gab es seit eh und je. Vom Stamm und vom Patriarchat versteht ein Gerhard Bott bestimmt hundertmal mehr als ein MausS, der die jeweiligen Zivilisationen als jedesmal („seit Aeonen“) von aussen (Aliens) herangeflogen postuliert, statt als Evolution. Eso-Literatur hilft hier nicht weiter. Ein Stamm ist ein Verbund von Blutsgemeinschaften, eine lose, erweiterte Gemeinschaft sozusagen. Die Welt ist halt fraktal.

(b) Die vor-patriarchalen Sozialverbände lebten nicht ohne Exogamie und waren gekennzeichnet durch " matrilokale ENDOGAMIE ", wie Gimbutas annimmt.

ENDOGAMIE gab es nur auf der STAMMES-Ebene , und diese "Stammes-Endogamie" war nur der soziale Handlungsrahmen, in welchem die Blutsfamilen, jene konsanguinealen Sozialverbände, die eine Lebens- und Wirtschaftsgemeinschaft bildeten, untereinander und mit einander ihre EXOGAMIE matrilokal praktizierten. Auch diesen soziologischen Zusammenhang macht Gimbutas nicht klar. (vgl. "Die Erfindung der Götter" , S. 69, 85 ).


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