3.1.4 Das "Geheimnis" des gesunderhaltenden lebenslangen Trainings
Das "Geheimnis" ist recht einfach:
a) Da der Koerper dazu neigt, "ueberfluessiges" abzubauen ("survival of the fittest" - des Bestangepassten, das ist z.B. der, der in Zeiten der Nahrungsknappheit so wenig wie moeglich Futter verbraucht, d.h. Gewicht, d.h. Knochen und Muskeln ab- und wann immer es geht, Fett aufbaut!), da der Koerper also unzeitgemaess funktioniert (Zivilisation mit geregelten Arbeitszeiten, genuegend Nahrung und Schlaf und Wasser usw. ist er erst seit Bruchteilen eines Promille der Existenz des Genus Menschen gewohnt!), muss man dem Koerper die Signale, die Reize bewusst und technisch gekonnt zufuehren, die ihm signalisieren, dass er aber weiterhin "von Ast zu Ast" hangeln (koennen) muesse, um zu ueberleben.
b) Dies gelingt nur, indem die Reizschwelle so hoch angesetzt wird, dass es zu einem Wachstums- und nicht nur zu einem Erhaltungsreiz der Muskulatur kommt. Warum? Weil der Koerper "geschickt" genug ist, den Muskelumfang mit steigenden Lebensjahrzehnten schleichend abzubauen und daher ein blosser Erhaltungsreiz auf einem schleichend immer niedrigeren Niveau ansetzt. Denn den "altersbedingten" Muskelabbau gibt es schon - das ist das, was der Koerper unternimmt, wenn man eben mit ihm nichts (mehr) unternimmt! Das ist ein genetisches Programm. Aber so, wie es ein genetisches Programm gibt, nach Essen zu verlangen, wenn man Nahrung braucht, aber dann damit aufzuhoeren, wenn man (fuer's erste) genug zu sich genommen hat, so gibt es eben auch ein genetisches Programm, das sofort reagiert, wenn man ihm signalisiert, dass die koerperlichen Anforderung steigen statt zu fallen!
Dieses fuehrt dann u.a. zur im folgenden beschriebenen Ueberkompensation, dem Muskelwachstum jeweils (etwas) ueber das angeforderte Niveau hinaus.
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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