2.1.1 Caveat/Disclaimer/Warnhinweis/Gewaehrleistungsausschluss
Caveat/Disclaimer/Warnhinweis/Gewaehrleistungsausschluss: Der Verfasser uebernimmt keinerlei Gewaehrleistung fuer den Fall der Anwendung der im folgenden beschriebenen Uebungen. Die Uebungen werden seit Jahrtausenden erfolgreich von Menschen angewandt, aber jeder Mensch ist anders. Insbesondere muss jede(r) Anwender(in) sich vorher vergewissern, dass er/sie koerperlich genuegend gesund ist, um in das Trainingsprogramm einzusteigen. Im Zweifel ist eine Beratung mit einem geeigneten Arzt angeraten, ggf. auch tiefergehende Untersuchungen wie Belastungs-EKG usw.
Die Uebungen sollten anfaenglich mit Vorsicht angewendet werden. Wer bestimmte Uebungen mangels Kraft und/oder Technikbeherrschung anfaenglich gar nicht ausfuehren kann, findet in folgender Uebersicht geeignete Uebungen, die von jeder/jedem schonend durchgefuehrt werden koennen. Sie fuehren zu dem hier vorgeschlagenen Trainingsprogramm behutsam hin: Grundlegende Regeln fuer Dehnungs- und Kraeftigungsgymnastik im Freizeitsportbereich (medical-fitness.de).
Noch ein Hinweis: wenn die Muskeln ueber das bisher (oft lebenslang)n gewohnte Mass wachsen/an Dicke zunehmen, kann es sein, dass man bestimmte Haltungen, z.B. beim Schlafen/Liegen nicht mehr "ungestraft" einnehmen kann. So kann es sein, dass man bisher mit den Armen ueber dem Kopf gut schlafen oder in der Wiese liegen konnte, dass aber nun aufgrund der gewachsenen Schulterkopf-Muskels (Musculus deltoideus) dabei die Blutzufuhr zum Ober- und Unteram beeintraechtigt wird und der Arm dadurch "einschlaeft". Dies sollte man durchaus beobachten und ernstnehmen – schliesslich wollen wir nicht trainieren, um hinterher den abgestorbenen Arm amputieren zu lassen … Spass beiseite: aber wer das im vorgerueckten Alter macht, ist einfach nicht mehr an koerperliche Wachstumsprozesse gewohnt und muss sich erst wieder damit vertraut machen, dass seine Muskulatur nun erstmals deutlich zu- und nicht mehr immer nur abnimmt!
Eigentlich sollte man die theoretischen Grundlagen zuerst studieren (vgl. Kapitel 3.5, "Mehr theoretische Ueberlegungen zum Alternsproblem und seiner Ueberwindung"), aber so, wie die meisten heute keine Gebrauchsanleitung mehr lesen, sondern ihre Geraete erst mal gleich anschliessen, gehe ich auf die Leser ein, die gleich loslegen wollen.
Saemtliche Uebungen kommen ohne weitere Hilfsmittel mit Ausnahme einer Klimmzugstange, die leicht herzustellen ist, aus. Alles sonst ist haushaltsuebliches Mobiliar etc., d.h. Boden, Waende, Stuehle oder Tische.
Statt der Klimmzugstange kann man auch versuchen, sich an geeigneten sonstigen Fixpunkten hochzuziehen, allerdings muss man diese vorher einer Eignungspruefung unterziehen. Deutsche Tuerrahmen sind z.B. haeufig stabil genug, auch noch eine Person mit 100 kg Koerpergewicht zu tragen, aber Tuerrahmen und Tueren in z.B. England, Irland oder Frankreich entsprechen oft eher nur dem, was man in Deutschland von Schrankwaenden kennt!
Mehr braucht es nicht, um die in Kapitel 2.3 "Trainingsergebnisse/-dokumentation" dargestellten Ergebnisse sicher und dauerhaft zu erzielen. Lediglich die Bereitschaft muss vorhanden sein, die Uebungen auch regelmaessig zu absolvieren.
Die Ergebnisse sind schon nach wenigen Wochen deutlich sichtbar und nach wenigen Monaten bereits so ausgepraegt, dass man damit in der Oeffentlichkeit "auffaellt" (das ist nicht jedermanns Sache - weite T-Shirts schaffen da Abhilfe; nur wer "einen Blick" fuer Kraftsportler hat, erkennt eine ausgepraegte Muskulation auch noch hinter einer solchen "Burka").
Das Ergebnis solcher lebenslangen Bemuehungen kann man z.B. bei diesem 90jaehrigen hier sehen. In der Regel sind heute schon 99% der "normal entwickelten" 25-jaehrigen nicht mehr in der Lage, mit einem derart Trainierten Neunzigjaehrigen mitzuhalten. Die Folge sind die bekannten Krankheiten und eine ausufernde vorbeugende und "heilende" Apparatemedizin, dann Operationen, z.B. wegen Bandscheibenvorfall, und staendige Medikamentengaben. Da wird z.B. der Blutdruck "eingestellt", dabei ist im Alter steigender Blutdruck ebenso ein (fast sicher vermeidbares) Artefakt wie eben "Gebrechlichkeit". Und natuerlich schlaegt sich die Medizin mit jeder Menge vermeidbarer Folgeschaeden wie z.T. komplizierter Knochenbrueche herum, inkl. Embolien und anderer Komplikationen. Dazu kommen dann wieder iatrogene Folgeerkrankungen, haeufig aufgrund Medikamenten-Neben- und Wechselwirkungen usw.
Wikipedia: "In zwei Drittel der Faelle seien es die Aerzte, zum Beispiel durch Nichtbeachten von Kontraindikationen oder negativen Wechselwirkungen. Auf Stationen der Inneren Medizin sterben laut Artikel nach Berechnungen von Prof. Froelich jaehrlich 57.000 Menschen aufgrund von Arzneimitteln. Davon seien 28.000 Todesfaelle vermeidbar."
Viel schlimmer noch und statistisch noch nirgends wirklich erfasst sind die Einschraenkungen, die jede(r) erleidet, der dauerhaft auch nur irgendwelche Medikamente in Kombination einnimmt. Viele Leben damit/"dadurch" durchaus lang, aber eben nicht froehlich und gesund.
Immerhin, die Aerzte zeigen sich solidarisch: "Die Goetter in Weiss sind kraenker als ihre Patienten" (Welt.de)
Siehe auch Abschnitt "Grundvoraussetzung: trainieren "koennen" - das Training der Trainierbarkeit"!
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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