1.3 Koerperliche Fitness keine Funktion des Alters
Es gibt Sportarten, in denen auf vielen Meisterschaften die Aelteren die Juengeren besiegen bzw. mit ihnen gemeinsam "Plazierungen" erringen, d.h. unter den ersten drei bis zehn sind. Dies ist nicht zuletzt im Kraftdreikampf haeufig zu beobachten. Mit "Aelteren" sind durchaus Menschen jenseits der Sechzig gemeint …
Dies sind jedoch keine Ausnahmetalente. Der Unterschied ist nur:
- sie hoeren nie auf, sich sportlich zu betaetigen
und
- sie wissen eben genau, wie das geht (sportwissenschaftliche Kenntnisse und Trainingserfahrung).
Jedes andere Verhalten fuehrt im Uebrigen dazu, dass unsere Sozialsysteme bald nicht mehr finanzierbar sind. Und davon abgesehen verhindert es die Lebenszufriedenheit im Alter.
Man koennte es so zusammenfassen:
1) Die (erwachsenen) Menschen leben heute kaum laenger als frueher,
gleichzeitig aber
2) leben sie in ihrer Gesamtheit in ihrer zweiten Lebenshaelfte eher ungesuender und "unwohler" als noch vor wenigen Jahrzehnten.
Vgl. auch "terminal illness"-Problematik, "… 50% der auf den Gesamtlebenszyklus entfallenden medizinischen Leistungen werden in den letzten Monaten des Lebens in Anspruch genommen …" (vgl. hier).
Auf die medizinischen, biologischen und soziologischen Hintergruende wird in Kapitel 3.5, "Mehr theoretische Ueberlegungen zum Alternsproblem und seiner Ueberwindung" noch naeher eingegangen.
Ich wollte aber die praktischen Anleitungen an den Anfang stellen, denn die Theorie schreckt manchen ab und ist zur Umsetzung der Uebungen nicht unbedingt noetig. (Allerdings mag sie den/die eine/n oder andere/n noch mehr davon ueberzeugen, dass die hier geschilderten Methoden wissenschaftlich berechtigt sind.)
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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