3.6.2 Koerperlicher Verfall ist keine ALTERS-bedingte Erscheinung
Nochmal zur Einstimmung der neunzigjaehrige Kampfsport-Trainer:
"'Ich arbeite bis ich 120 bin', sagt er am Rande des Trainings …"
Oder: "Werden Sportwissenschaftler am aeltesten?" (dort weitere Links)
Ein ganz einfacher Test darauf, wie "alt" jemand im physiologischen Sinne ist, ist der "hand grip test".
Mittlerweile kommt die Erkenntnis auch im "Mainstream" an:
"Schlaffer Haendedruck kann Infarktrisiko signalisieren … schwacher Haendedruck ein Zeichen fuer ein erhoehtes Risiko eines fruehen Todes … Daten zu fast 140.000 Patienten im Alter zwischen 35 und 70 Jahren in 17 Laendern untersucht … wurden die Patienten unter anderem gebeten, ein Geraet zu umgreifen, das die Festigkeit des Haendedrucks misst – ein so genanntes Dynamometer … Mit jeden fuenf Kilogramm, die die Greifkraft geringer ausfiel, stieg das Sterberisiko im Untersuchungszeitraum um 16 Prozent. Das Risiko eines Herzinfarkts stieg um sieben Prozent, das eines Schlaganfalls um neun Prozent. Der Haendedruck ist der Studie zufolge ein verlaesslicheres Mittel, einen drohenden fruehen Tod zu erkennen, als das Messen des Blutdrucks …" (Welt.de)
Das Magazin OZY sagt: mit 100 Jahren noch schmerzfrei …
Tja, und ein bisschen stressfrei sollte man leben: "Traumata beschleunigen die Alterung der Zellen" – hierzu muss man aber sagen, dass es "coping strategies" gibt, d.h. auch mit Traumata kann man so umgehen, dass sie, langfristig, nicht schaden. Dazu muss man nicht Soziopath sein …
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Mit 40 DM pro Kopf begann die Marktwirtschaft, mit 400.000 Euro Schulden pro Kopf wird sie enden.
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