Weltpilotenverband Ifalpa stützt Vorwürfe gegen die bisherige Flugunfalluntersuchung

Wildheuer, Schurkenstaat im Herzen Europas, Dienstag, 14.04.2015, 13:19 (vor 3926 Tagen) @ CrisisMaven12468 Views

Werter CrisisMaven,

Es wird von der nationalen Fluguntersuchungsbehoerde untersucht, in diesem Falle der franzoesischen.

...irgendwie kommt das bei mir so an, als könnten (in deiner Wertung) die internationalen ICAO-Flugunfalluntersuchungsregeln hintanstehen dem gegenüber, was "die Franzosen" da "abziehen"...

Ich dagegen bin davon ausgegangen, und tue es immer noch, dass auch die national ausführende Behörde der ICAO sich selbstverständlich an die eigenen (sic!) ICAO-Standards zu halten hat.

Tut der "nationale Untersuchungskörper" (wenn ich dem mal so sagen darf) dies nicht, so "operiert" er eigentlich ausserhalb ICAO's "Gnaden".

Interessanterweise hast du mir in deiner Antwort (unfreiwillig?) das anfängliche Gefühl bestätigt (und zudem auch Sepp Moser's Einwand), dass "die Franzosen" ihr "eigenes Untersuchungs-Ding" durchziehen.

Nun, ich bin mit dem Sepp Moser nicht mehr alleine mit dieser mehr als nur gefühlten Meinung:

--> Lese hier: Link.

Der Weltpilotenverband Ifalpa, der in der ICAO die Interessen und die Sicht der Piloten vertritt, ist jedenfalls gar nicht zufrieden mit der bisher geleisteten Flugunfalluntersuchung. Die internationalen Standards seien nicht erfüllt.

Als Angehöriger eines Opfers dieses Germanwings-Mysteriums und möglicherweise gar -Verbrechens wäre mir damit noch weniger wohl.

Was ich aus der Ifalpa-Verlautbarung entnehme ist folgendes:

Die Untersuchung läuft (wie Sepp Moser es eben schon angehmant hat) NICHT NACH DEN ICAO-Regeln, ...obwohl der nationale, französische Ableger der ICAO, also die französische Untersuchungsbehörde die Untersuchung im Namen der ICAO durchführt.

Für mich gibt es diese möglichen Erklärungen:

1. Der nationale Ableger muss unter Druck seitens der offiziellen Politik die Untersuchung so leiten (und Resultate) liefern bzw. nicht liefern, die in die Polit-Vorgaben passen.

oder 2. Die Untersuchung wurde direkt im Auftrag des Staates vom (uns als) Staatsanwalt (präsentierten) in Allein-Regie an sich und seine Institutionen gerissen.


Im Szenario 2 wäre der französische ICAO-Ableger völlig aussen vor (gar nicht involviert); im Szenario 1 wäre er von der Politik verbogen/vorgeschoben/missbraucht.

Szenario 2 passierte m. E. in den ersten Tagen (Vorpreschen des Staatsanwalts als "Sprecher der Politik"), dann griff wohl ein Übergang ins Szenario 1

Soweit meine Replik.

Schöner Gruss
vom Wildheuer

--
Gibt es denn keinen Boden auf dieser absurden Welt? Ich dachte wir wären längst aufgeschlagen. --nereus


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