Zwischen Osterhasen

Ashitaka, Sonntag, 05.04.2015, 19:06 (vor 3936 Tagen) @ Elli16277 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 05.04.2015, 19:49

Hallo Elli,

ich kann dir leider nicht folgen, kannst du mich bitte mal aufklären?
Lange Zeit hast du nach dem Verbleib der Koffer etc. gefragt, und nun
konzentriert du dich offenbar auf die Frage, wo genau das Flugzeug ich wohl
abgestürzt sein könnte?

Ja, was ich suche, brauche ich ja hier nicht nochmal aufzählen. Es sind insgesamt ca. 75 Tonnen Material. Diese beleidigende Frage, so redeten viele, erübrige sich, da wie hier ausführlich erklärt, eine Sprengkraft von ca. 200 - 250 kg TNT beim Aufprall gewirkt hat, soviel Energie umgesetzt wurde, dass das Material zum Großteil zerstäubte (liquidierte, pulversisierte, wie auch immer) bzw. in hundertausende Einzelteile zerfetzt wurde. Ich suche nun nicht deshalb die Überreste, weil ich mich wundere, dass von der Vielfalt dessen, was ich aufgelistet habe, nur so wenig auf den frühen Aufnahmen sichtbar geblieben ist (wie zerfetzt auch immer), sondern weil in all den Aufnahmen, die wir bisher sehen durften, keine Oberfläche und keinen Boden existiert, an der bzw. dem auch nur ansatzweise eine solche Sprengkraft gewirkt haben könnte. Dies erkläre ich über die Struktur der Oberfläche und fehlenden Einwirkungen auf die darunter liegenden Erd- und Gesteinsschichten (siehe auch Umgrabeaktionen, Gräser, unberührte Verwitterung an der Oberfläche).

Wer schon mal sein Haus verlassen durfte, weil eine Fliegerbombe gesprengt wurde, der weiß doch, dass sich mit 250 kg eine solche Sprengkraft entwickelt, dass ein 15 - 16 Meter breiter Krater bei einer Tiefe von 5-6 Metern die Folge ist.

Darf ich dich bitte fragen, worauf du hinaus willst? Willst du mit deiner
Frage andeuten, dass das Flugzeug gar nicht abgestürzt ist?

Nein, darauf habe ich keine Antwort, das will ich auch nicht andeuten. Ich will wissen, wo es genau an diesem sehr gut überschaubaren Hang abgestürzt ist und wenn nicht, was dafür gesorgt hat, dass die Reste des A320 am Hang verteilt wurden, der Großteil der Maschine zerfetzt bzw. pulverisiert wurde. Aber auch da gilt: Nicht spekulieren! Vorerst bei der Frage bleiben und sich nicht durch all diejenigen verwirren lassen (d.h. die fehlende Antwort auf meine Frage vergessen), die da nur reden wollen, um für sie interessante physikalische Reaktionen (das hat der Ashitaka bestimmt nicht gewusst!) ohne entsprechende Auswirkung auf das Absturzgebiet zu erklären. So als könne ein 75 Tonnen schwerer A320 auch auf einem Fußballfeld mit 740 km/h aufschlagen und anschließend das Pokalspiel nach ein paar Aufräumarbeiten auf dem Rasen fortgesetzt werden.

Dass man den
Berghang nur in Hollywood-Manier irgendwie hergerichtet hat, so dass es
nach einem Flugzeugabsturz aussieht?

Den Berg hat man tatsächlich nur hergedichtet, ihn in einigen Animationen auf zahlreichen Sendern gezeigt. Es gibt keinen Berg, an dem der A320 zerschellt ist, sondern nur diesen Erd- und Gesteinshang, in dem exemplarische Überreste eines Airbus 320 gefunden wurden.

Was genau ist deine Vermutung?

Dass Überreste gefunden wurden, ohne dass auch nur eine einzige Untersuchung ausführlich aufarbeiten können wird, wo und mit welchen Winkel der Airbus 320 in dem Absturzgebiet eingeschlagen ist. Meine Vermutung ist, dass es uns (den Medien) und der Politik nicht darum gehen kann, da wir / sie das Ereignis von Anfang an neu erfunden haben bzw. einen emotionalen und politisch motivierten Layer darüber gelegt haben, der uns alle in seinen vorverurteilenden Bann gezogen hat. Der Grund, weshalb auch hier immer wieder von aufkeimenden Verschwörungstheorien die Rede ist (nicht nur bei diesem Thema), liegt daran, dass wir uns zunehmend dabei beobachten, wie wir (sind eine Stufe der Medien) uns in der Festigung unserer Realität durch Repeat & Play selbst überholen. Und da wirkt es verstörrend und gerade zu beleidigend, wenn wer daher kommt und fragt, wo das Wiedergegebene (der Einschlag) aufgenommen wurde bzw. ganz genau stattgefunden hat. "Will er etwa abstreiten, dass wir gerade alle hier Musik hören?! Macht ihn nieder, den unterbelichteten, mystifizierenden Verschwörungstheoretiker!" So einfach ist das, so pseudointellektuell wird das Denken beschränkt, egal wie groß die Festplatte ist, die Musik tröstet schließlich darüber hinweg.

Wer mir hier Versschwörungstheorien andichtet, der hat selbst noch nicht verstanden, dass er seit dem 23. März zum Spielball von Spekulanten geworden ist. Das beruhigende dabei: Es ist zwischenzeitlich die medial längst gefestigte Realität, so fragwürdig es auch auf den Titelseiten erscheint, es ist und bleibt Realität. Wir leben in einer Zeit, in der es keine offiziellen Versionen mehr brauch, in der die Untersuchungsergebnisse den Medien vorliegen, in der Mörder bald vor der Hinrichtung stehen, bevor überhaupt eine ausführliche Untersuchung (siehe Thread) angefangen und abgeschlossen wurde. Warum das so ist? Weil wir nicht begreifen, wer unsere Realität festzurrt (Wir selbst, nicht das Ereignis). Denn: Es wird nun egal sein, was die offizielle Untersuchung nach und nach an Erkenntnissen bringt. Was auf dem beschrieben Weg Realität geworden ist ändert niemand mehr. Es können nur aus dieser Realität heraus noch Korrekturen erfolgen.

Hoffe das macht es ein wenig klarer.

Liebe Grüße,

Ashitaka

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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