Antwort

Ashitaka, Freitag, 10.04.2015, 15:41 (vor 3930 Tagen) @ Fidel13303 Views

Hallo Fidel,

wenn Du dir dieses Bild ansiehst:
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16779581907/in/photostream/
Kannst Du das Dreieck dunklerer Erde sehen, Oberfläche rau/aufgeschabt
mit frei liegenden Steinchen. Die Erde in diesem Bereich ist nicht so
sauber eingespült wie sonst... das ist m.E.n die Aufprallstelle.

Du musst im Hinterkopf behalten, dass der Aufprall nur im mittleren bis oberen Bereich des Dreiecks hätte erfolgen können. Die weiter unten liegende Müllerde ist zwar aufgewühlt, dort konnte der Rumpf jedoch nicht aufschlagen. Er hätte sich dann schon am davor aufwartenenden Hang mit dem linken Flügel und Triebwerk in das Erdreich bohren müssen. Auch hätte der gerade Cut der stehen gebliebenen Baumstumpfe tiefer erfolgen müssen. Der Einschlag hätte also nur oberhalb der von Kurt eingezeichneten orangen Linie erfolgen können.

Wir kommen also zum besagten Problem, dass der vor dem unteren Dreieck aufwartende Hang keine der linken Spannbreite und des Triebwerks entsprechende Einwirkungen an der Oberfläche zeigt.

Näher betrachtet liegen die Trümmer auf beiden Seiten dieses scheinbar
gespaltenen Rückens:
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16979487541/in/photostream/

Der Müll liegt am gesamten Hang verteilt, sogar in Hangbereichen, die nur erreicht werden konnten, weil der Airbus 320 irgendwo eine solch harte Einwirkungen auf den Hang bewirkt hat, dass die 75 Tonnen Material entsprechend reagiert haben. Der Hang aber zeigt bis auf die verteilte Müllerde keine Einwirkungen. Die Bilder täuschen vor, dass sich die Struktur des Hangs geändert hat. Die bewegten Bilder der Franzosen zeigen nach Grabungen am unteren Ende (Pfeilrichtung von Kurt), dass das von der Sonne angestrahlte Gestein, unter diesem Müll-Deckmantel unberührt ist. Auch gibt es seitliche Aufnahmen, die Wurzeln und unveränderte Gesteinsformationen zeigen. Und der von Kurt präsentierte Draufsichtvergleich zeigt, dass die Kerbe, von der du weiter unten sprichst unverändert ist. Man muss sich mal vergegenwärtigen (bzw. darstellen) mit welchen Kräften und über welche Fläche die 75 Tonnen des Airbus A320 auf diesen kleinen Hangabschnitt eingewirkt hätten. Nur unten ist das Erdreich sehr locker und zugemüllt. Richtet man den Blick den Hang hoch wird das Erdreich sehr schnell fester, bis es bei den Gesteinsanordnungen glatt und unverändert ist. Das Erdreich aber wäre durch den Einschlag so weit aufgeschoben worden, dass sich sowohl nach oben, als auch zu den Seiten (wo sind die Triebwerke eigentlich eingeschlagen, dass sie sich bis in die Schluchten der oberen Hangebenen verteilt haben?) deutliche Einwirkungen auf den Hang gezeigt hätten. Wie er vorher aussah, kann man sich anhand diverser Kartendienste ansehen. Es fehlen nur einige Sträucher und Bäume (siehe abgetrennter Baumstumpf, an dem ein Bergungshelfer auf den Aufnahmen dieses Hangs sitzt oder die abgetrennten Bäume im linken Außenbereich des Hangs).

Das Gehölz ist entweder einem Bergrutsch zum Opfer gefallen oder wurde
durch den Aufprall abrasiert:
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16792452438/in/photostream/

Was ist da gerutscht? Schau dir doch bitte an, wie die Züge des Hangs vor dem Absturz ausgesehen haben. Oberhalb des Dreiecks bzw. dort wo Kurt im GIF-Vergleich die gestrichelte Linie eingezeichnet hat, gibt es kein Erdreich, das abgerutscht ist. Die Struktur des Hangs ist unverändert.

Weiter sind die dürren Sträucher oben am Hang nicht typisch. Latschen
sind immergrün, die Nadeln jedoch trocken und harzig, so dass sie ganz
schnell abbrennen.

Bitte konkret: Typisch wofür?

Der Hang zeigt vor den Sträuchern keine Veränderungen an der Oberfläche und den offen liegenden Gesteinsformationen, die sich über den Hang ziehen. Wie passt das damit zusammen, dass sich 75 Tonnen Material eines Airbus 320 nach dem Aufschlag dort und seitlich hoch drücken, Sträucher entflammen lässt aber das Erdreich und Gesteinsformationen die sich über den Hang ziehen dabei unberüht lässt?

[image]

Hier sieht man die Stelle von rechts oben.
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16802391818/in/photostream/
Sieh dir bitte die gekennzeichneten Stellen an:
http://imgur.com/HF2HpLX
Wie eingekerbt und zwei verkohlte Punkte...

Schau hier:

[image]

Die Kerbe in deinem rot markierten Bereich war schon vor dem Absturz des Airbus 320 vorhanden.

Hier sieht man die Helfer den Hang aufharkend nach Teilen suchend
(dunklere feuchte Erde), ferner den verkohlten Strauch rechts.
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16367703724/in/photostream/

So wie gegraben wird, sind Trümmer ins Erdreich eingedrungen:
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16773733257/in/photostream/
https://www.flickr.com/photos/ministere_interieur/16955169066/in/photostream/
Die Helfer benutzen Eispickel.

Ja, die Trümmer in dem Bild (es wurde am davor befindlichen Hang aufgenommen) sind real. Nur die Vorstellung, dass ein A 320 auf das Erdreich vor dem verbrannten Baum eingewirkt wurde ist schon aufgrund der technischen Daten eines A 320 falsch.

Die wenigen Stellen wo Hitzeeinwirkung offensichtlich ist, geben @CM
Recht, dass es nur eine schnelle Hitzewolke gab.

Hitzewolke wodurch? Ja klar, durch den gewaltigen Energieumsatz in so kurzer Zeit. Wenn aber die Energie durch den Aufprall umgesetzt wurde, dann fordert dies auch eine gleichsame Reaktion am Hang. Wenn sich 75 Tonnen Trümmerteile hunderte Meter weit durch die Luft verteilen sollen, dann erfordert das einen Verteiler auf den die selbe Kraft ausgeübt wird. Es macht nicht bereits "Peng - Puff - Hitze - A 320 Weg" vor dem Hang.

Die Maschine scheint den Hangrücken getroffen zu haben. Der Aufprall wird
nicht senkrecht (90 Grad) erfolgt sein, sondern die Maschine ist durch den
Hang nach oben abgefälscht worden.

Unmöglich, da die Oberfläche, insbesondere die gut erkenntlichen Gesteinsformationen, der Baumstumpf, die Struktur des Hangs unverändert ist. Und du siehst selbst wie schnell und locker sich der Hang an den Seiten umgraben lässt.

Herzlichst,

Ashitaka

--
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Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
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