@Leserzuschrift
> Vergleich 1 (44°16'56.2"N
6°26'21.8"E)Hmm, ich würde die Bilder und die Kamarapositionen woanders verorten,
aber vielleicht täuschen auch die unterschiedlichen Brennweiten, mit denen
die Aufnahmen gemacht wurden.
Ja, die täuschen in vielen Aufnahmen.
> Die Behauptung, die Schlucht (dein Krater) wäre durch den Einschlag
eines Airbus 320 geschaffen worden, ist falsch.Das ist ein Missverständnis. Ich meinte nicht, dass die (ganze)
Schlucht durch den Einschlag geschaffen wurde, sondern dass die im
Vordergrund
dieses
Fotos befindlichen Wände der Schlucht aus meiner Sicht im unteren
Bereich zu steil sind, um durch natürliche Verwitterung entstanden zu
sein.
Im linken oberen Bereich des nach und nach abgerutschten Hangs sind vermehrt solche steileren Schluchten zu beobachten. Die rechte, steilere Seite des Hangs ist hingegen deutlich mehr abgesackt. Die Linke Seite des Hangs, an der ganz unten auch die Umgrabeaktionen zu beobachten waren (dort nur noch wenig Gestein, dafür jedoch mehr Erdreich) ist hingegen weniger stark abgesackt, als die rechte Seite (siehe am besten die Großansicht des gesamten Tals). Dort oben, wo du einen Einschlag des A320 vermutest, ist deutlich mehr Gestein vorhanden, als weiter unten am Hang. Dadurch werden solch steilere, verwitterten Formationen ermöglicht. In dieser Aufnahme kannst du die von oben schräg nach unten verlaufenden Verwitterungen sehen (in den bewegten Aufnahmen von RT noch viel deutlicher, da aus der umgekehrten Perspektive mehr gezeigt wird).
Mit anderen Worten: an dieser Stelle wurde Erdreich abgetragen. Wie viel,
ist anhand der Fotos schwer zu schätzen.
Vergegenwärtige dir mal die Größe des Airbus 320 im Vergleich zu dieser verwinkelten Schlucht (sie verläuft nicht gerade zur Flugbahn des Airbus 320). Die Sprengkraft eines einschlagenden Airbus 320 hätte weit über diese Schlucht Auswirkungen an der Oberfläche zeigen müssen. Wie du aber der übrigen Aufnahmen der oberen linken Hangabschnitte erkennen kannst, ist die Oberfläche der Erhöhungen zwischen den Schluchten von nichts berührt worden. Die Sträucher, Gräser und kleineren Bäume wurden nicht einmal gestreichelt.
> Auch ist in den erhältlichen Aufnahmen der dahinter liegenden
Hangebene keine Ansammlung von Gestein bzw. Erdreich zu finden, die auf
Einwirkungen eines solch gewaltigen Einschlags deuten.Naja. "Gewaltig" ist relativ. Erde und Gestein sind widerstandsfähiger,
als Du denkst.
Das denke ich. Aber gewaltig ist hier nicht relativ, soll deutlich machen, dass der Airbusrumpf genau in die Schlucht geflogen sein müsste, um hier nach deinen Vorstellungen etwas von der bereits vorhandenen Schlucht abzutragen. Das aber funktioniert nicht. Es wäre über die Schlucht hinaus und hinter über schmalen Pfad hinaus deutlich auf die Oberfläche eingewirkt worden. Die dahinter liegende Hangebene (siehe auch die dort unberüherte Oberfläche, Vegetation) deutet auf keinen solchen Absturz hin.
Warst Du schon mal bei einer Sprengung dabei?
Hier wird eine
500-kg-Bombe
in die Luft gejagt. Viel Staub, den der Wind verteilt.
Ja. Hier wurde schon erklärt, welche ungeheuren Kräfte bei einer Sprengung von bereits 50 kg TNT wirken. Zu suggerieren, dass die Pulverisierung oder der Wind die Frage beantworten, an welcher Oberfläche der 75 Tonnen schwere Airbus 320 mit 740 km/h eingeschlagen ist, ist eine Flucht nach vorne. Das versuchten schon andere Big bang Theoretiker in diesem Faden, ohne sich mit dem Absturzgebiet überhaupt auseinander gesetzt zu haben.
Ich hatte mal bei etwas Ähnlichem wie dem hier mitgeholfen:
1000 kg
Dynamit.
Da werden die Sprengkörper in Bohrungen versenkt, um die Wirkung zu
erhöhen und zu verhindern, dass die Explosionswelle die Erde weiträumig
verteilt.
Nimm den Bagger als Größenvergleich, dann siehst Du, wie wenig Gestein
eigentlich bewegt wurde.
Feine Vorstellungen, aber wie drückst du einen 34,09 Meter breiten Airbus in eine Schlucht, die max. 5-6 Meter breit ist (und das nicht einmal an allen Stellen des sich nach oben ziehen Pfades)?
Der Airbus dagegen hatte nur ein Viertel Sprengkraft direkt auf der
Erdoberfläche.
Kannst du das mit Berechnungen beweisen?
Da kannst Du nicht viel Materialaushub erwarten. Und das
Meiste fliegt dabei wahrscheinlich fein verteilt durch die Gegend.
Und an der Oberfläche der die Schlucht umgebenden Erhöhungen juckt das weder die Gräser, noch die locker sitzenden Gesteinszüge, noch die höher gewachsenen Pflanzen? Man sollte sich ganz genau informieren, wie die Erhöhungen zwischen Schluchten an der Oberfläche tatsächlich aussehen.
> Schaust du dir die links und rechts davon gelegene Erhöhung an, und
berücksichtigst die technischen Daten eines Airbus 320 wird klar, dass an
dieser Stelle der bereits vorhandenen Schlucht (5,5 Meter Breite) kein
Rumpf eines A320 inklusive Triebwerke und Flügel (Spannbreite 34,09 Meter)
aufgeschlagen ist.Doch, das ginge schon. Der Rumpf des
A
320 ist knapp 4 m breit.
Die Flügel selbst bringen nicht viel Gewicht - und damit kinetische
Energie - auf die Waage. Das reicht für ein paar "Schrammen" am Berghang.
Schau dir bitte noch mal die tatsächlichen Größenverhältnisse im obigen Vergleich an und denk bitte auch an die Triebwerke. Der Airbus passt nicht nur in die Schlucht. An den Erhöhungen ist alles unberührt.
> Wenn du dir die übrigen Aufnahmen vom mittleren Hang bis über diese
Schlucht hinweg ansiehst, erkennst du, dass sich keine Veränderung an den
Sträuchern, Bäumen und Gesteinsformationen ergeben haben.Das ist zu erwarten, wenn der größte Teil des Airbus beim Aufprall
"zerschreddert" wurde. Die Bäume halten das schon aus, dass ihnen ein paar
Sekunden lang grober Staub um die Ohren fliegt.
Du verstehst nicht. Weder der Rumpf, noch die Triebwerke hätten in die Schlucht gepasst (sie ist unterschiedlich breit). Der Einschlag hätte sich über diese Schlucht hinaus auf die die Schlucht umgebenen Erhöhungen ausgewirkt. Du willst erklären, dass die Oberfläche dieser Erhöhungen vom Einschlag des Airbus 320 unberührt geblieben wäre?
> Plane bitte Zeit ein.
Gerne. Ich habe eigentlich auch Wichtigeres zu tun, um stundenlang im
Internet Informationen, Bilder und Videos zu suchen...
Was du sonst zu tun hast interessiert mich nicht. Antworte oder lass es einfach.
> Ich werde dir nicht alleine antworten, auch wenn es so aussieht.
Stelle das dann bitte in einem neuen Thread; der hier ist schon arg
unübersichtlich geworden.
Es braucht keinen neuen Thread. Wer Antworten auf meine Fragen hat, der möge sie bitte hier im Faden in den Raum werfen. Das Thema muss nicht dauerhaft auf den forderen Rängen bleiben.
--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.