Ein paar Antworten für Ashitaka

Leserzuschrift, Samstag, 04.04.2015, 12:23 (vor 3935 Tagen) @ Ashitaka12879 Views

> Ich habe nur Fragen zu meinen Beobachtungen des Absturzortes gestellt, auf die hier bisher niemand eine Antwort liefert.

Doch. Antworten gab es. Vielleicht verstehst Du sie bloß nicht.


> Es werden die Kräfte erklärt, die fast alles (wir haben nur wenige Exemplare gesehen) des Flugzeugsrumpes, des Fahrwerks, des Hecks, der Triebwerke, der Karbonverkleidung, der Flügel, der 147 Passagiersitze, der über 150 Gepäckstücke, der Inhalte diese über 150 Gepäckstücke, die 150 Passagiere zersplittert bzw. zerstäubt haben sollen.

Ein Gigajoule kinetische Energie entspricht theoretisch immerhin der Sprengkraft von rund 200 kg TNT.
Nun könnte man einwenden, dass 200 kg TNT im Flugzeug verteilt und zur Zündung gebracht nicht reichen, um dieses so zu zersplittern, wie das anscheinend geschehen ist.
Dabei würde allerdings übersehen, dass im Unterschied zu einer herkömmlichen Sprengung, bei der die Energie vom Sprengstoff erst auf die Flugzeugkonstruktion - unter Verlusten! - übertragen werden müsste, das abstürzende Flugzeug die Zerstörungsenergie bereits in sich trägt, d.h., selbst der "Sprengstoff" ist.
Und von einem Packen Dynamit bleibt nach der Explosion auch nicht viel übrig.


> Was nicht erklärt wird, ist, was für Reaktionen ein solcher Einschlag auf den Hang bewirkt hätte und dass es keine Antwort auf die Frage gibt, wo nun das Flugzeug eigentlich genau in dem vollständig aufgenommenen Hang abgestürzt ist.

Beim Aufprall des Flugzeuges wird ein Teil der Felswand herausgesprengt und "regnet" anschließend zusammen mit Trümmern herab. Es wäre gut möglich, dass dadurch die Aufschlagstelle von Geröll verdeckt ist.

Um das herauszufinden, müsste man vor Ort recherchieren. Auf den Fotos wird man diesbezüglich wohl nicht viel erkennen.


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