Sprengwirkungen

Leserzuschrift, Montag, 06.04.2015, 12:20 (vor 3933 Tagen) @ Ashitaka12595 Views

> Vergleich 1 (44°16'56.2"N 6°26'21.8"E)

Hmm, ich würde die Bilder und die Kamarapositionen woanders verorten, aber vielleicht täuschen auch die unterschiedlichen Brennweiten, mit denen die Aufnahmen gemacht wurden.


> Die Behauptung, die Schlucht (dein Krater) wäre durch den Einschlag eines Airbus 320 geschaffen worden, ist falsch.

Das ist ein Missverständnis. Ich meinte nicht, dass die (ganze) Schlucht durch den Einschlag geschaffen wurde, sondern dass die im Vordergrund dieses Fotos befindlichen Wände der Schlucht aus meiner Sicht im unteren Bereich zu steil sind, um durch natürliche Verwitterung entstanden zu sein.
Mit anderen Worten: an dieser Stelle wurde Erdreich abgetragen. Wie viel, ist anhand der Fotos schwer zu schätzen.


> Auch ist in den erhältlichen Aufnahmen der dahinter liegenden Hangebene keine Ansammlung von Gestein bzw. Erdreich zu finden, die auf Einwirkungen eines solch gewaltigen Einschlags deuten.

Naja. "Gewaltig" ist relativ. Erde und Gestein sind widerstandsfähiger, als Du denkst.

Warst Du schon mal bei einer Sprengung dabei?

Hier wird eine 500-kg-Bombe in die Luft gejagt. Viel Staub, den der Wind verteilt.

Ich hatte mal bei etwas Ähnlichem wie dem hier mitgeholfen: 1000 kg Dynamit.
Da werden die Sprengkörper in Bohrungen versenkt, um die Wirkung zu erhöhen und zu verhindern, dass die Explosionswelle die Erde weiträumig verteilt.
Nimm den Bagger als Größenvergleich, dann siehst Du, wie wenig Gestein eigentlich bewegt wurde.

Der Airbus dagegen hatte nur ein Viertel Sprengkraft direkt auf der Erdoberfläche. Da kannst Du nicht viel Materialaushub erwarten. Und das Meiste fliegt dabei wahrscheinlich fein verteilt durch die Gegend.


> Schaust du dir die links und rechts davon gelegene Erhöhung an, und berücksichtigst die technischen Daten eines Airbus 320 wird klar, dass an dieser Stelle der bereits vorhandenen Schlucht (5,5 Meter Breite) kein Rumpf eines A320 inklusive Triebwerke und Flügel (Spannbreite 34,09 Meter) aufgeschlagen ist.

Doch, das ginge schon. Der Rumpf des A 320 ist knapp 4 m breit.
Die Flügel selbst bringen nicht viel Gewicht - und damit kinetische Energie - auf die Waage. Das reicht für ein paar "Schrammen" am Berghang.


> Wenn du dir die übrigen Aufnahmen vom mittleren Hang bis über diese Schlucht hinweg ansiehst, erkennst du, dass sich keine Veränderung an den Sträuchern, Bäumen und Gesteinsformationen ergeben haben.

Das ist zu erwarten, wenn der größte Teil des Airbus beim Aufprall "zerschreddert" wurde. Die Bäume halten das schon aus, dass ihnen ein paar Sekunden lang grober Staub um die Ohren fliegt.


> Plane bitte Zeit ein.

Gerne. Ich habe eigentlich auch Wichtigeres zu tun, um stundenlang im Internet Informationen, Bilder und Videos zu suchen...


> Ich werde dir nicht alleine antworten, auch wenn es so aussieht.

Stelle das dann bitte in einem neuen Thread; der hier ist schon arg unübersichtlich geworden.


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