@Leserzuschrift

Ashitaka, Samstag, 04.04.2015, 13:24 (vor 3936 Tagen) @ Leserzuschrift12841 Views
bearbeitet von unbekannt, Samstag, 04.04.2015, 14:10

> Ich habe nur Fragen zu meinen Beobachtungen des Absturzortes gestellt,
auf die hier bisher niemand eine Antwort liefert.

Doch. Antworten gab es. Vielleicht verstehst Du sie bloß nicht.

Es gab keine Antwort auf die Frage, wo die 75 Tonnen des Airbus 320 mit einer Geschwindigkeit von 740 km/h aufgeschlagen sind. Eine Antwort wäre leicht verständlich gewesen. Was es gab, war die Erklärung, was ein solcher Aufschlag physikalisch für einen Airbus 320 bedeuten würde. Man will das eine (Peng - Puff - Weg), ohne die Frage zu beantworten, wo genau der Airbus 320 in dem Absturzgebiet aufgeschlagen sein soll. Die hochauflösenden Aufnahmen des Abhangs, an dem der Airbus 320 zerschellt sein soll, kann man im Netz mit ein paar Mausklicks begutachten.

> Es werden die Kräfte erklärt, die fast alles (wir haben nur wenige
Exemplare gesehen) des Flugzeugsrumpes, des Fahrwerks, des Hecks, der
Triebwerke, der Karbonverkleidung, der Flügel, der 147 Passagiersitze, der
über 150 Gepäckstücke, der Inhalte diese über 150 Gepäckstücke, die
150 Passagiere zersplittert bzw. zerstäubt haben sollen.

Ein Gigajoule kinetische Energie entspricht theoretisch immerhin der
Sprengkraft von rund 200 kg TNT.
Nun könnte man einwenden, dass 200 kg TNT im Flugzeug verteilt und zur
Zündung gebracht nicht reichen, um dieses so zu zersplittern, wie
das anscheinend geschehen ist.
Dabei würde allerdings übersehen, dass im Unterschied zu einer
herkömmlichen Sprengung, bei der die Energie vom Sprengstoff erst auf die
Flugzeugkonstruktion - unter Verlusten! - übertragen werden müsste, das
abstürzende Flugzeug die Zerstörungsenergie bereits in sich
trägt, d.h., selbst der "Sprengstoff" ist.
Und von einem Packen Dynamit bleibt nach der Explosion auch nicht viel
übrig.

Ja, Peng - Puff - Weg! Was jedoch bedacht werden sollte, ist die Auswirkung einer solchen Sprengkraft auf die Oberfläche des steinigen bzw. erdigen Abhangs. Wir haben es nicht mit einem massiven Felshang zu tun. Erkläre mir bitte anhand der verfügbaren Aufnahmen des Absturzortes, wo der Airbus 320 aufgeschlagen sein soll, damit sich eine solche Sprengkraft entfalten konnte (die Energie umgesetzt wurde). Meine Frage wurde bisher nicht beantwortet.

> Was nicht erklärt wird, ist, was für Reaktionen ein solcher
Einschlag auf den Hang bewirkt hätte und dass es keine Antwort auf die
Frage gibt, wo nun das Flugzeug eigentlich genau in dem vollständig
aufgenommenen Hang abgestürzt ist.

Beim Aufprall des Flugzeuges wird ein Teil der Felswand herausgesprengt
und "regnet" anschließend zusammen mit Trümmern herab. Es wäre gut
möglich, dass dadurch die Aufschlagstelle von Geröll verdeckt ist.

Es gibt keine Felswand, die herausgesprengt wurde. Das Flugzeug ist an einem Erd-/Gesteinshang abgestürzt, der nach dem Einschlag keine den Daten des Airbus 320 entsprechende Stelle zeigt, an der auf die Oberfläche eingewirkt wurde. Gesamtaufnahme des Hangs Wenn man sich die hochauflösenden Nahaufnahmen des Hangs ansieht, wird deutlich, dass da nichts abgetragen wurde.

Um das herauszufinden, müsste man vor Ort recherchieren. Auf den Fotos
wird man diesbezüglich wohl nicht viel erkennen.

Man erkennt, wie ich bereits in diesem Thread mehrmals beschrieben habe, sehr viel auf den Fotos. Ich will nur wissen, wo der A320 in dem Hang eingeschlagen ist. Wenn die Frage niemand beantworten kann, dann kann er das doch einfach sagen, statt sich durch Spekulationen zu schützen.

--
Der Ursprung aller Macht ist das Wort. Das gesprochene Wort als
Quell jeglicher Ordnung. Wer das Wort neu ordnet, der versteht wie
die Welt im Innersten funktioniert.


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