Von lockeren Erdreichen
In einem lockeren Erdhang, der noch genau die gleichen Züge hat, wie es
die verfügbaren Aufnahmen von Google and friends vor dem Crash zeigen?
Wurde der Hang anschließend noch mal kurz gefegt, damit die übrig
gebliebenen Schnipsel fein säuberlich neben ein paar Kleinstwrackteilen
zwischen den Hangverläufen rutschten? Ich denke nicht, da hat niemand
gefegt.
Was soll sich da auch topografisch ändern? Da ist doch keine Atombombe explodiert. Wie sich Stoffe und Kleinstteile physikalisch bei solcher Krafteinwirkung von mehreren tausend "g" verhalten "müssten", weiß ich nicht. Du?
Kann also nicht einschätzen, ob das eine normale Verteilung ist, die man dort vorfindet. Ich nehme aber an (!), dass nur die grösseren Teile sich in den Vertiefungen gesammelt haben. Ich habe gelesen, dass sich das Material bei solchen Kräften wie Flüssigkeit verhält. Ich halte es für plausibel, dass sich in den Furchen grössere Teile angesammelt haben und in dem "lockeren" Erdreich organische Reste der verstorbenen Passagiere sowie Dinge mit weniger Dichte zu finden sind. Deshalb ja auch die Fähnchen. Was macht Dich da skeptisch?
Wo (bitte anhand der Arealaufnahmen zeigen) soll der A320 (Flugzeugrumpf,
Flügel, Heck, Fahrwerk, Triebwerke, 150 Passagiere, 147 Passagiersitze,
über 150 Reisekoffer etc.) zerstäubt sein?
Wo der Aufschlagpunkt ist, weiss ich auch nicht. Wenn es reiner Fels war, wirst Du ihn auf den uns vorliegenden Aufnahmen für die Presse nicht sehen, und schon gar nicht auf den vorliegenden Arealaufnahmen (es sei denn, man hat ein geschultes Expertenauge). Glaubst Du, das was Du siehst, sind die kompletten Bestandteile des Airbuses? Ich nicht. Aber das wird dann zum Schluss bis zum Abschlussbericht festgestellt werden, wie viel Prozent des Flugzeuges man in Form von Wrackteilen noch hat sicherstellen können. (Wird in Gewichtsanteilen gemessen). Es wird nur ein Teil sein, aber das ist meine Schlussfolgerung aus vergleichbaren Crashs. Der Rest ist einfach verschwunden, bzw. so klein, das er sich mit dem lockeren Erdreich vermischt hat. Sagte ja, dass es, je nach Aufschlagwinkel nur kleine Krater mit geringer Tiefe gibt, und dass sich die Teile bis tief in dem Boden befinden können.
Hast du da Aufnahmen, die das erklären? Was erklärt die Tatsache, dass
genau dort, wo sich die meisten Überreste angesammelt haben, die
Bergungshelfer mit Handschaufeln und Hacke lockeren Boden umgraben, um ihre
Fähnchen darin zu stecken? Auszugraben gibt es da nichts.
Siehe oben. Teilchen mit unterschiedlicher Dichte verteilen sich auch unterschiedlich. Wie, das kann ich als Nicht-Physiker nicht sagen.
Die Videos sollten Dir ja auch nur vergleichbare (nach dem jetzigen, veröffentlichten Kenntnisstandes) Gegebenheiten veranschaulichen, was passiert, wenn ein Flugzeug mit hoher Geschwindigkeit auf starre Hindernisse trifft. Kaum Feuer, Klein- bis nicht mehr auffindbare Kleinstteile des Wracks. Von Passagieren bleiben nur keinste Reste, zum Teil auch nicht mehr auffind- oder identifizierbar (auch wenn moderne DNA-Technik viel besser als vor 30 Jahren). Relativ konzentriertes Areal, in dem sich die Wrackteile befinden, allerdings bei leichteren Objekten auch grössere Verteilungsflächen. Wir haben hier aber keine ebene Fläche, sondern ein bergiges Terrain, wo die Mikroteile nicht so weit fliegen können.
Einige Antworten kannst Du aus den von mir bereitgestellten Links und Infos zu den genannten Abstürzen herausziehen. Das erfordert allerdings ein wenig Zeit und einen offenen Mind.
Ansonsten sind dein Nachfragen und -bohrungen sehr fachspezifisch und erfordern das Hinzuziehen von Physikern und Unfallexperten. Vielleicht einfach das falsche Forum dazu? Oder suchst Du gar keine fachlichen Antworten, sondern welche, die die Sache von einer anderen Perspektive (siehe Zara dazu) erklären? Da müsste ich nämlich passen und kann und möchte auch nicht weiterhelfen.
Ashitaka
Sucram