Das Problem begreifen kannst Du nur ...
... wenn Du Dich mit den Vorarbeiten (Sammlungen) der gescheitesten Vorarbeiter gründlich auseinandergesetzt hast. Das gilt für den Debitismus wie den Determinismus gleichermassen. Wer das nicht getan hat, wird immer Fragen und Argumente auftischen, die über die erste Lektion nicht wesentlich hinauskommen.
Ich hatte mal einen Bürger angetroffen, der hat allen Ernstes behauptet (geglaubt), er sei zu einem Wirtschaftsverständnis gelangt, das sich mit jenem des PCM deckt, jedoch aus eigenen Ueberlegungen heraus! Das ist schlicht und einfach Blödsinn, aber Glaube macht halt selig.
Lächerliche Analogie. So könnte man alles, was aus empirischer
Erfahrung
eindeutig ist,
Eben nicht!
Beispiel: Die Wurzel von 4 = 2, es kann aber auch sein: die Wurzel von 4
=-2.Ich bestreite nicht, dass jedes B eine Ursache A hat, aber dieses A ist
alles andere als eindeutig.
Das ist vollkommen wurscht, ob es eindeutig ist aus Sicht eines Beobachters. Es ist im Hinblick auf die deterministische Realität völlig egal, wie weit ein Mensch komplexe Abläufe (deterministisches Chaos) deuten (zurück- oder vorausberechnen) kann. Wenn man das Wetter der Komplexität wegen nur kurzfristig zurück- und vorausberechnen kann, dann heisst das selbstverständlich nicht, dass es im Laufe der Zeit akausal wird, sondern nur, dass Informationen fehlen. Gestern schien die Sonne und die Möglichkeit, dass es geregnet hat, besteht nicht.
Ich behaupte sogar,es gibt unendlich viele Möglichkeiten für A,
In der realen Welt ist das Geschehen kein mögliches, sondern das einzig und allein stattfindende.
Das Weltgeschehen hätte nicht möglicherweise anders ablaufen können, weil dazu die dementsprechende Basis fehlte. Nur wenn die Welt gestern eine andere gewesen wäre, dann wäre auch die heutige eine andere. So wenig wie Dein gestriger Tagesablauf noch ein anderer werden kann als eben jener einzige, so wird es auch mit dem morgigen sein. Ob Du glaubst, dies sei offen, ist völlig egal.
Die Möglichkeit, dass Du etwas fortgeschrittenes zu diesem Thema beisteuerst, besteht auch nur theoretisch. In der Realität kannst Du nichts anderes schreiben als genau das, was Du hier schreibst, und das ist determiniert, unter anderem durch Dein offensichtliches Unwissen von der Thematik, mit der Du Dich nie gründlicher zu befassen Dich determiniert sahst. Wie beim Debitismus gibt es auch in dieser Thematik Vorarbeiten von Vorarbeitern, auf der eine Diskussion aufbauen muss, wenn sie nicht bei nahezu Null beginnen soll. Meine Aussagen sind es, die Dich – nebst Deinem Charakter – zu deinen Widerreden determinieren, noch bevor Du Dich eingehend mit dem Thema befasst hast.
man kann
also auseinem empirisch nachweisbaren B niemals eindeutig auf A
rückschließen.
Wer hätte das gedacht! Das habe ich ja gerade beschrieben. Man kann letztlich nichts beweisen.
Das ist aber noch lange kein Grund, tausendfach verifizierte Abläufe der grundsätzlichen Unbeweisbarkeit wegen als indeterminiert aufzufassen, wenn ja - wie Kurt schrieb - nur das eine beobachtet werden kann, und nicht das andere.
Das wäre Religion.
Grüsse, Zara