Noch niemals gar nie nicht hat es je einen Beobachter gegeben
Zumindest, wenn wir unter Beobachter Menschen verstehen.
(man könnte sich unter Beobachter natürlich auch Gott oder mit anderen Namen bezeichnete Algorhythmen vorstellen)
Das Erkennen gleicht meiner Erkenntnis nach einer Bewusstwerdung des
Beobachters. Nur dieser schafft einen Sinn (braucht keinen Sinn). Insoweit
ist Glück für mich keine Frage der Lebensausgestaltung, sondern eine
Frage der Perspektive auf das Gestalten, ein beobachten. Es geht im Leben
nicht darum, etwas willentlich zu tun oder nicht zu tun,nicht darum, dem
Leben willentlich einen Sinn zu geben, oder Unsinn zu schenken, nicht um
den Willen zur Macht, um den Kampf gegen die Ohnmacht, sondern sich dabei
zu beobachten, wie der Sinn und die Sinnlosigkeit einen Beobachter, dich,
zwingend voraussetzt. Das verändert auf Schlag. Erkenne den Beobachter als
Mittelpunkt und verwechsle ihn nicht mit dem Sinnlichen und Willentlichen
deiner Beobachtungen (kein wünsch dir was!).
Seit die Erde besteht, und seit es Menschen gibt, tritt der Mensch im Rudel auf.
Eine menschliche Singularität hätte gar keine Überlebenschance.
Daraus folgt, Beobachtungen können nur vom Rudel gemacht werden.
Der Beobachter ist niemals der Mittelpunkt. Kann er gar nicht sein.
Jede Vorstellung, welche den Beobachhter in den Mittelpunkt stellt, ist eine Illusion.
Gruß Mephistopheles
--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc