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Positiv, Donnerstag, 23.04.2015, 10:53 (vor 3918 Tagen) @ Ashitaka4312 Views

Hallo Ashitaka,

ich danke Dir fuer Deine inspirierenden Ausfuehrungen. Ich muss das alles ein wenig sacken lassen, da momentan mein verstehen wollen und der Wunsch, es in bestehende Vorstellungen zu integrieren, zu intensiv ist und damit den klaren Blick verhindert.

Kenne ich. Frage: Kannst du vor dem Abbiegen anderen Menschen mitteilen,
dass da ein Eckstein wartet? Hast du dich schon mal mit Berichten solcher
Menschen beschäftigt? Oder favorisierst du die wissenschaftliche
Selektion?

Wenn ich in solchen Momenten in Begleitung bin, kann ich das vorher ansagen. Manche Freunde habe ich mit so etwas versehentlich schon sehr irritiert. Deshalb tue ich es nicht mehr. Ich tue es desweiteren nicht mehr (bzw. nur in Gegenwart von Menschen, die diese Phaenomene bereits in sich selbst erlebt haben), weil es die gleiche Augenhoehe der Kommunikation zerstoert. Menschen neigen zu der Annahme, ich koennte etwas besonderes und versuchen, mich auf einen Thron zu stellen. Das entfernt mich aber von Ihnen und erschwert es ihnen noch weiter, selbst einen Zugang dazu zu entdecken.

Desweiteren kommen diese Wahrnehmungen durch eine Tuer, die nur manchmal offen ist - v.a., wenn ich sehr entspannt bin und es am wenigsten erwarte. Ein vorsaetzliches wollen hat sich als hinderlich erwiesen.

Berichte von Anderen kenne ich nur aus persoenlichen Begegnungen/Erlebnissen. Mir ist bekannt, dass es diesbezueglich Buecher wie Sand am Meer gibt, aber die, die mir bisher in die Haende gerieten empfand ich als abstossend, da die Schreiber sich nicht enthalten konnten, sich selbst als elitaer und besonders wahrzunehmen bzw. darzustellen.

Ich betrachte es als eine ganz natuerliche und jedem Menschen offenstehende Moeglichkeit, an Informationen zu gelangen. Inwieweit das irgendeinen praktischen Wert hat, sei dahingestellt. Aber um ein mechanistisches Weltbild in Frage zu stellen, taugt es allemal. [[zwinker]]

Ich koennte jetzt hier noch weiter ausholen und mich zur Macht von Gedanken, Erwartungen und Projektionen auessern, aber das hat mit Déjà vus nichts mehr zu tun.

Wissenschaftliche Selektion ist schwierig, weil es wie gesagt etwas ist, das mir zuteil wird, nichts, das ich an- und abschalten kann. Die gesamte Aufstellungsarbeit basiert auf solchen Effekten, die aber nur zu einem kleinen Teil direkt falsifizierbar sind. Z.B. wenn jemand sich an Details seiner eigenen Zeugung erinnert und die Eltern offensichtlich einen Schock bekommen, wenn sie damit konfrontiert werden. Mir genuegt meine subjektive Gewissheit, dass es Teil der erlebbaren Realitaet ist, ich habe kein Interesse, irgendjemanden davon zu ueberzeugen oder in Talkshows oder in Las Vegas aufzutreten. Mein Aufgabe besteht eher darin, Menschen zu begleiten, die mit solchen Erlebnissen in sich selbst erstmals Kontakt haben und Interessierte (welche von allein zu mir finden) zu eigenen Experimenten und Erfahrungen zu ermutigen. Was nicht auf eigenen Erfahrungen basiert, ist wertlos. Und ich habe kein Interesse an einer Karriere als Sektenguru oder professionellem Medium.

Herzliche Gruesse,

Positiv.


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