Die ewige Wiederkehr der determinierten Widerreden

Zarathustra, Samstag, 25.04.2015, 09:57 (vor 3917 Tagen) @ Mephistopheles3943 Views

Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass B entweder aus A erfolgt,
nämlich [aus] unbekannten Informationen von A, oder aus völlig

anderen

Gründen, die nicht bekannt sind.


Dann erfolgt B folgendermaßen:

A+Spaghettimonster

-> B[/link]


Du kannst zwar unwiderlegbar behaupten, dass der letzte Hurrikan durch den
Flügelschlag eines Schmetterlings verursacht wurde, du kannst aber nicht
belegen, welcher Flügelschlag welches Schmetterlings den nächsten
Hurrikan auslösen wird.

Ja und? Diesen Anspruch hat auch kein einziger Mensch. Auch dass ein Stein tausend mal wieder nach unten fällt, wenn Du ihn hochwirfst, beweist noch nicht, dass es auch beim nächsten mal so sein wird. Dennoch zweifelt kein zurechnungsfähiger Mensch an Ursache und Wirkung bei all diesen Anlässen und Abläufen.

Das hat der Determinismus mit dem unerforschlichen Willen Gottes, ohne den
kein Vöglein pfeift und kein Fischlein schwimmt, gemeinsam.

Lächerliche Analogie. So könnte man alles, was aus empirischer Erfahrung eindeutig ist, der grundsätzlichen Unbeweisbarkeit wegen mit religiösem Aberglauben vergleichen. Auf so etwas kommst nur Du, der notorischen Widerrede willen, zu der Dich Dein Charakter determiniert. Aufgrund Deines bisherigen Verhaltens lässt sich ja mit Leichtigkeit prognostizieren, dass Du Dich hier auch künftig so verhalten wirst (musst). Der determinierte Widerredner sozusagen als fleischgewordenes Exempel dessen, was er zu widerlegen versucht.[[top]]

Nur Deine unzähligen eigenen Behauptungen, die Du hier zum Besten gabst und gibst und die Du ebenso wenig beweisen kannst, weil letztlich nichts bewiesen werden kann, gelten Dir selber wohl nicht als Religion.

Grüsse, Zara


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