Nicht mehr und nicht weniger
Hallo Mephistopheles,
Da geht es ihm also wie dem Hund, der auch klare Strukturen braucht, um
sich wohl fühlen zu können?
ich habe weder diese von Dir konstruierte Kausalitaet,
Hunde, die keine klare Dominanz spüren, sind nur unglücklich, da
völlig
überfordert.
Und du meinst also, Menschen ohne diese klaren Strukturen und ohne die
Dominanz wären also auch überfordert und deswegen wäre solch ein
Leben
unmenschlich?
noch dieses Gegenteil selbiger behauptet.Wenn Du auf einen Vergleich mit Hunden bestehst, dann eher so:
In der BRD verbringt das Rudel deutlich mehr Zeit mit erschoepfenden
Rangfolgekaempfen.
Nein.
Die Rangfolge muss bei allen Rudeltieren geklärt sein. Und zwar Immer.
Das ist eine Prämisse.
Von Bürgerkriegen ist mir in der BRD nichts bekannt.
Ohne geklärte Rangfolge, wer ist das Alphatier, kann ein Rudel gar nicht zustandekommen.
Der Mensch kann aber nur im Rudel existieren.
Mit dem Zeitaufwand meinst du wahrscheinlich nur, dass in der BRD mehr Rudel existieren wie in der DDR?
Und dass es "menschlicher" wäre, wenn alle in einem einzigen Rudel zusammengepfercht werden, wie es die DDR mit der Mauer und dem Grenzzaun ja versucht hat?
Das kann nicht gutgehen.
Weil im Unterschied zu Hunden und zur Stammesgesellschaft ist es dem Zivilisten möglich, gleichzeitig mehreren Rudeln anzugehören.
Gruß Mephistopheles
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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc