Determinismus = Extrapolation des Beobachteten ins Unbekannte
Religion = Postulation des nie Beobachteten im Unbekannten
Der Determinismus behauptet schlicht und einfach, aus A --> B.
Weil dies stets, etwas anderes jedoch nie (Gläubige und Geometrisch Herausgeforderte ausgenommen) beobachtet wird.
Da wir aber niemals sämtliche Informationen über A haben werden, ist der
Schluß nicht beweisbar.
Ja.
Es könnte immer noch eine Information aus der Menge A geben
(Spaghettimonster), welche zwar Bestandteil von A ist, aber nicht bekannt.
Ja.
Somit kann nicht ausgeschlossen werden, dass B entweder aus A erfolgt,
nämlich [aus] unbekannten Informationen von A, oder aus völlig anderen
Gründen, die nicht bekannt sind.
Dann erfolgt B folgendermaßen:
...ebenso einwandfrei determiniert.
Determinismus ist schon deswegen keine Religion, weil Religion (die pfafföse Variante, also nicht Religio) sich dadurch auszeichnet, dass man nie beobachteten, jedoch möglichst hirnrissigen (und daher unwiderlegbaren) Blödsinn zusammenfantasiert, während Determinismus eine aus Empirie=Erfahrungswissen geborene Hypothese ist, die im Sinne des Falsifikationsismus so lange gilt, bis sie widerlegt oder durch eine mit der Empirie noch besser übereinstimmende Hypothese ersetzt ist.
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Für das verantwortlich zu sein, was ich sage, ist eine Sache.
Aber dafür verantwortlich zu sein, was jeder, der in meinem Leben vorkommt,
sagt oder tut, ist eine ganz andere Sache.