Möglichkeiten sind Fiktion

Zarathustra, Sonntag, 18.12.2016, 16:30 (vor 3370 Tagen) @ Ashitaka3686 Views


Entgegen deiner Behauptung definiert die Masse (Anzahl von Individuen)
kein System.


Das System besteht aus einer Masse an Teilen. Du bestehst aus einer Masse an Zellen.
Das wissen die Meisten.

Eine Masse ist in elementarischer Hinsicht auch nicht
existent, sondern lediglich eine vom Subjekt abhängige Zählung von
Elementen (Anzahl). Existent sind einzig und allein die Individuen
(Elemente).

In Deinem Organismus sind nicht einzig und allein Deine Teile existent.
Das wissen meisten.

Mit Außerirdischen hat die Tatsache, dass kein Element
Potential aus sich selbst heraus begründet, sondern jedes Element für
eine Erschaffung und Vermögenheit auf Fremdpotential angewiesen ist,
nichts zu tun.

Du repetierst das hundertmal Abgehandelte also noch einmal. Potential hängt sowohl von der eigenen Beschaffenheit sowie von der Restwelt ab.

Wie zu erwarten verwechselst du in deiner Antwort wieder den Willen mit
der Macht (dem Potential). Dir wird noch nicht klar, dass die Handlungen
der Elemente einzig und allein auf zentralinstanzieller Abtretung von
Potentialen beruhen.

Du repetierst deinen hundertmal beantworteten, den Gipfel der Paradoxie repräsentierenden, monokausalistischen Einzig-und-allein-Superdeterminismus der Indeterminierten also noch einmal.
Das war zu erwarten. Und Du wirst es wieder tun (müssen).

Jede Beziehung der Individuen (Elemente) basiert auf
zentralinstanziell eingeräumten Rechten (Befugnisse, Machtzessionen), die
erst durch Zentralinstanzen finanzierbar sind (das hast du ja selbst
zugegeben).

Jede Instanz - ob in der Zentrale oder Peripherie - basiert auf den Taten jener Masse an Teilnehmern, die diese Instanzen konstruierten. Instanzen wachsen nicht auf den Bäumen.

Die Anzahl der Individuen (Masse) hat keinen Willen evolviert, sondern
wurde durch die expansive Gewalt der Zenrtalinstanzen einverleibt und damit
in Bezug auf jede weitere Handlung zentralinstanziell geordnet. Du hingegen
tust so, als gäbe es einen evolvierten Willen der Masse (Aller
Individuen), aus dem sich das Wirtschaften erklären ließe.

Selbstverständlich hast Du als Zellmasse (Organismus) einen Willen, und nicht nur die einzelnen Zellen selber. (Vgl. die Welt als Wille und Vorstellung)

Du bist an
dieser Stelle sehr schwämmig und vergißt die Tatsache, dass einzig und
allein durch zentralinstanzielle Abgabenforderung

Tut diese Eindimensionalität eigentlich nicht weh?

(Schuld ex nihilo) der
Raum besichert wird, in dem die Elemente (Individuen) fortan zur
Abgabenjagd gezwungen werden. Du vergißt und gibst es dann doch wieder zu.
Durch diesen Zwang und der damit gleichzeitig einhergehenden Machtzession
(Setzung von Rechtsinstituten, siehe Uwe Wesel) werden alle Handlungen der
Individuen, und damit auch jede Richtung einer Anzahl von Individuen
begründet. Die Individuen haben keine Möglichkeit, sich von diesem Zwang
zu befreien.

Haltlose Unterstellung, dutzendfach abgehandelt in den Vorbeiträgen. Das Individuum hat keine Macht über das System. Die Masse ist das System. Nicht das Individuum, sondern die Masse delegiert jetzt Trump und die Republikaner in die Instanzen in der Zentrale und der Peripherie.


Die Zentralinstanzen regnen nicht vom Himmel, sondern sie entstehen aus
der Ohnmacht der Individuen, indem sich Charismatiker eine Gefolgschaft
durch Betrug sichern (siehe Arbeiten von Sigrist). Die Ursachen dafür sind
weltweit nachvollziehbar (Naturkatastrophen, Veränderung der Lebensräume,
Zerstörung der akephalen Gemeisnchaften durch damit einhergehende
Zerschlagungen).

Katastrophismus-Märchen. Die Evolution ins Patriarchat lief ein bisschen anders ab als es die Katastophismus-Märchenonkel erzählen. Vgl. Gerhard Bott – Die Erfindung der Götter. Schleichende Entwicklung über Jahrtausende hinweg.


Wenn ich kräftig genug bin, um 200 Kilo zu stämmen (ausreichend
Vermögen = Aktiva habe), dann ist die Handlung (aktive Potenz) der Verlust
des Potentials (Aktiv/Passiv-Minderung). Eine Handlung (aktive Potenz) ist
keine Möglichkeit (Potential).

Es gibt keine möglichen Welten. Es gibt nur die einzige, und dies ist gleichzeitig auch die einzig mögliche. Vgl. Schopenhauer, Einstein, Kurt, Diodor, Laplace et al.

Und die Potentiale der Elemente, sie
entstehen und erhalten sich auch niemals von selbst(autopoietisch wie bei
Lucasfilm), sondern sind auf Potentialverschaffungen durch Extern
angewiesen.

Kurt könnte Dir die autopoietische Selbstorganisation, die immer auch vom aussen abhängt, noch hundert weitere male erklären. Es würde nichts helfen.

Die nochmalige Behauptung "Selbstverständlich ist Wille gleichzeitig auch
Macht", ist falsch. Niemand hat bereits deshalb die Möglichkeit etwas zu
tun, weil er es will.

Hatten wir auch schon hundertmal. Wille ist – nebst anderem - notwendige (essentielle) Voraussetzung, dass es zu einer Handlung kommt. Wie das halt so ist in einer mulitkausal-deterministischen Welt, im Gegensatz zu Deiner fiktiven, monokausalistischen, die es nirgends gibt.

Die Möglichkeit (das Potential, die Macht) ist
einzig und allein von äußeren Potentialen (Machteinflüssen) abhängig.

Eine absurdere Eindimensionalität ist kaum denkbar.

Dass es den Willen bedarf, um im Falle einer ausreichenden
Potentialgewinnung eine Realisation des verschafften Potentials zu bewirken
(aktive Potenz = Handlung), ist klar.

Womit Du auch gleich wieder Dein Einzig-und-Allein-Märchen ad absurdum führst.

Die 6 Millionen vergasten Juden hatten keine Macht, nur weil sie
überleben wollten. Da musst du mir auch nicht mit Bösartigkeit
daherkommen, nur weil du nicht mehr weiter weißt. Einfach bei der Sache
bleiben, die Unsinnigkeit deiner Behauptung eingestehen. Eine Anzahl von
Individuen hat keine Macht.

Du ignorierst die Begründung bereits wieder. Das kann nicht mehr Ignoranz ohne Absicht sein. Zum dreiundzwanzigsten mal: Die 6 Millionen Juden verkörperten eine Minderheit im handelnden System/in der Gesamtmasse.

Denn eine Vielzahl von Elementen ist kein
Element dem Potential verliehen wird, sondern eben nur eine Anzahl (Masse).
Es sind immer die Elemente (Individuen), die Potential erhalten, die
handeln. Die Vorstellung von handelnden Massen ist mental irreführend
(eine Simplifizierung). Die Juden wurden entgegen deiner Suggestion
nämlich nicht von größeren Massen vergast, sondern von Individuen, die

.. die diese Figuren wählten und diesen Figuren Gefolgschaft leisteten (leisten wollten). Vgl. die Welt als Wille und Vorstellung.

in der Zenrtalmachtordnung handeln konnten, denen ausreichend Macht durch
die Zentralinstanz, über Zentralmachtordnung, zediert wurde. Sie hatten am
Ende die Befugnis und Anweisung zu morden.

Instanzen samt ihren Repräsentanten (und daraus folgenden Anweisungen) werden gewählt und konstruiert von den Wählern/Teilnehmern der Gesellschaft. Instanzen regnen nicht vom Himmel.

Deine Antwort: "Rechtsräume in Grosskollektiven sind ohne Abgaben
erhebende, von der Masse konstruierte, zentrale und periphere Instanzen
nicht finanzierbar."

Wer hat also die Macht und erhebt die Abgaben? Richtig, die
Zentralinstanzen der Zentralmachtordnung.

Instanzen regnen nicht vom Himmel. Die Macht, die Instanzen zu konstruieren, hat der Organismus, die Masse, die Gesellschaft.

Alle im Zentralmachtgebiet
handelnden Elemente sind dahingehend machtlos.

Bestreitet kein Mensch. Hundertmal haltlos unterstellt. Hundertmal abgehandelt. Hundertmal ignoriert.
Das Individuum hat nicht die Macht über das System/die Masse.

D.h. die Peripherie behält
den ihre Handlungen erst ermöglichenden Rechtsraum nur solange, wie sie
eben Abgaben an die Zentralinstanzen leisten. Solange, wie sich ihre
Rechtsräume finanzieren und besichern lassen. Das System entsteht nicht
aus sich selbst heraus, sondern erst dann, wenn eine expansive Zentralmacht
auftritt, die sich die Individuen einverleibt.

Die Masse verleibt sich die Individuen ein. Die Masse verleibt sich einen Trump ein, und nicht umgekehrt. Vgl. Robert Prechter – History's hidden engine.

Zum Neugeborenen: Ein Neugeborenes hat nach der Entbindung kein eigenes
Potential um zu überleben.

Gähn. Zum hundertsten mal: Ausgewachsener Ashi hat kein eigenes Potential zum Ueberleben.

Du behauptest dies einfach nur und flüchtest
ohne Argumente vor der Tatsache, dass das Neugeborene von Anfang an auf
äußere Potentiale (Potentialverschaffung) angewiesen ist.

Gähn. Zum hundertsten mal: Ausgewachsener Ashi ist genauso auf äussere Potentiale angewiesen.

Von der
Tatsache, dass ein Neugeborenes keine Möglichkeit hat, um selbst zu
überleben lenkst du dann auf einen ausgewachsenen Ashitaka ab und
bestätigst meine Erklärung (Neugeborenes hat kein eigenes Potential)
damit sogar. Das fällt dir gar nicht mehr auf.


Absurd. Sowohl neugeborener wie ausgewachsener Ashi haben eigenes Potential.
Hätten sie keines, wären sie nicht lebensfähig. Da nützen alle Fremdeinflüsse nichts, wenn Du kein eigenes Potential mitbringst. Das kapiert praktisch jeder, muss von Dir aber aus unerfindlichen Gründen bestritten werden.


Aus dem Vermögen (Aktiva) und aktiven Potenzen (Handlungen) lässt sich
das notwendige Fremdpotential nicht erklären. Dass ein Neugeborenes
wächst hängt entgegen deiner Behauptung nicht "sowohl von sich selbst wie
von seiner umgebung ab", sondern einzig und allein von seiner Umgebung.

Wahnsinn.

Es
gibt kein Element (hier Leben), dass aus sich selbst heraus (aus eigenem
Potential) entsteht.

Hundertmal abgehandelt. Ohne eigenes Potential bist Du erledigt.


Kein Baum wächst, weil Zarathustra darunter predigt, dass das Bäumchen
das Potential mit sich bringt, um von allein zu wachsen.

Ignoranz allein kann diese hundertmal abgehandelte Unterstellung nicht mehr sein.
Kein Mensch behauptet, dass ein Bäumchen allein aus eigenem Potential wächst.

Ein "sowohl als
auch" macht es nicht besser.

Herzlicht,

Ashitaka

Hoffnungslos

Zara


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