Es ist ja nicht nur eine staatlich erzwungene Ausweitung,

Rumbidu, Montag, 12.12.2016, 18:03 (vor 3376 Tagen) @ Zarathustra4922 Views
bearbeitet von unbekannt, Montag, 12.12.2016, 18:44

.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und
nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein.
Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen
Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der
Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.

..sondern das kapitalistische System an sich funktioniert so.
- Eigentum für die Hinterlegung von Sicherheiten, sprich: neues Zahlungsmittel.
- Über das Eigentum/Produkt, Profite erwirtschaften, was nur realisiert werden kann, durch neues Zahlungsmittel.
- Ausscheidungskampf/Konkurrenzkampf um die Profite, um nicht pleite zu gehen, also in der Regel seine Schulden nicht mehr bedienen zu können.
- Das führt zu allerlei Schandtaten von „Mensch gegen Mensch“, oder auch gegen die Natur, also nichts, was eigentlich einen angenehmen Zustand fördert.

Man bekommt also auch ohne Staat/Zentralmacht (wie auch immer das aussehen mag) das gleiche Ergebnis.
Kapital ist: Eigentum an + Menschliche Arbeitskraft, das ist ja die Grundformel und im Kommunismus genauso verankert, wie in den anderen uns bekannten Formen.

Auch die Libertären, die einen Staat vollkommen ablehnen, würden mit dem gleichen konfrontiert werden. Es würde sich im Endeffekt nichts ändern, da die Grundlage die selbe ist.

Der Kapitalismus funktioniert nur so, wie er eben funktioniert und ist voll von Gegensätzen. Es sind schon viele verschiedene Formen aus dieser Grundlage gewachsen, die alle irgendwann scheitern. Und sie scheitern dann, wenn die Profite nicht mehr realisiert werden und ein Anderer dafür die Profite macht. Für die Gewinner funktioniert er, für die Verlierer eher nicht.

Grüße


gesamter Thread:

RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.