Unterschied zwischen Staat und Kapital'Ismus ..
.... denn dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und nirgendswo anders hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein. Dass im Zuge der debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen Ausweitung des Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der Migration erfolgt, ist doch wohl naheliegend.
Es ist ja nicht nur eine staatlich erzwungene Ausweitung, .. sondern das kapitalistische System an sich funktioniert so.
Das ist exakt der springende Punkt .. und genau hier muss mensch geistig mitspringen!
@Zarathustra (und andere) setzt den Staat mit dem kapitalistischen, d.h. mit dem heutigen Wirtschaftssystem (Kapital'Ismus**) gleich, welches allerdings ein schon recht altes ist .. und welches sich ein passendes politisches System unterhält. Im heutigen Fall ist es die Scheindemokratie bzw. die Parteienkratie. Das ist ein sehr grober Denkfehler - der Staat als Organisationsform einer Gesellschaft darf und muss nicht mit dem Kapital'Ismus** gleichgesetzt werden. Dazu gibt es gar keine sachlogische Berechtigung oder Notwendigkeit.
Seine, des KAPITALISMUS Entstehungsgrundlage war die Erfindung der Sklaverei klassischer Prägung, welche immer noch verschleiert fortbesteht, nun jedoch beträchtlich weiterentwickelt, modernisiert, weichgespült und liquistisch-politisch korrekt verpackt wurde. Auch die Sklaverei durchläuft nämlich verschiedene Entwicklungsphasen .. ihre Kindheit, Adoleszenz, ihr Erwachsensein, Alter und ihren Tod, wie alles andere auch.
*) Kapital'Ismus = Kapitalrendite'Ismus = "Kapitalrendite_ist_der_Sinn_&_Zweck_von_Wirtschaft_und_Arbeit"-Ismus ... Ausdruck oder Ergebnis einer kollektiven Geisteskrankheit (Soziopathie);
*) -ismus/-istisch = bezogen auf, orientiert am, bestimmt/beherrscht durch, dienlich/verpflichtet dem, Primat/Diktat des ...
Es ist aber auch richtig, dass der Kapitalismus sich die staatliche Organisationsform zunutze macht und diese sogar permanent als seine Existenzgrundlage benötigt .. so, wie es jegliche andere Wirtschaftsordnung ebenfalls voraussetzt. Ohne Staat, keine Wirtschaft, keine Arbeitsteilung .. kein technischer Fortschritt, keine Erschließung des Weltraums, ja vermutlich gar keine Kultur und Zivilisation etc. .. und natürlich auch kein Kapitalismus.
Nur, was @Zarathustra übersieht, ist, dass der Staat als bloße Organisationsform einer Gesellschaft ebenfalls und alternativ als Grundlage für ein ganz anderes Wirtschafts- und politisches System dienen kann. Die Grundzüge eines solchen neuen Wirtschafts- und politischen System sind bereits entworfen und warten auf ihre Realisation und Weiterentwicklung. Der "Zeitgeist" ist allerdings noch nicht reif dafür, was sich jedoch unter neuen, dramatisch veränderten Lebensbedingungen schnell ändern wird.
Ich spreche hier von zukünftiger echter (direkter) Demokratie, auch und nicht zuletzt in der betrieblichen Wirtschaftsordnung .. d.h. auf allen Entscheidungsebenen in der Wirtschaft und im Staat.
Gruß, Beo2
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Eine jede KULTUR, d.h. ihre Geschichte, Sprache, Sitten & Bräuche, Traditionen, Kunst, Religion, Wirtschaft etc. verschwindet normalerweise nicht plötzlich, sondern Scheibchen für Scheibchen .. insb. als Folge der Gleichgültigkeit ihrer Mitglieder.