Meine Einschätzung dazu!
Hab leider wenig Zeit, darum dauern die Antworten ein wenig.
Mir geht es darum, dieses ganze Konstrukt zu beleuchten, um nicht einzelne Teile herauszupicken und sie dann als gut oder schlecht zu deklarieren. Dieses Konstrukt hat klare Grenzen durch die Regeln und Normen, ist also beschränkt in dem, was es kann und was eben nicht.
- Kapital ist: Eigentum an (Grund u. Boden, Rohstoffe,..) + menschliche Arbeitskraft (Fähigkeiten, Ausbildung,..) und dieses muss (-ismus) zur Kapitalrendite/Profit genutzt werden.
- Die Zentralmacht/Staat, sowie von Ashitaka bzw. Kurt beschrieben. Der sagt was „gilt“ also „Geld ist“ um daraus eine Funktion/Logik zu machen.
- Dottores Debitismus, Nachschuldnersuche, Profitjagd, Ausscheidungskampf um die Profite.
- Das Denken richtet sich innerhalb dieses Konstruktes aus. Es muss versuchen, an Zahlungsmittel zu kommen.
Hieraus erwächst das, was wir als Wirtschaften, Fortschritt, Zivilisation, Kultur, verstehen – innerhalb dieser Regeln und Normen. Darum sind auch Libertarismus, Kommunismus, Sozialismus, Demokratie, Feudalismus, Neoliberalismus, nur Varianten dieser kapitalistischen Grundform, die alle mit den gleichen Auswirkungen zu kämpfen haben.
Es gibt in dieser kapitalistischen Logik immer zwei Seiten der gleichen Medaille, wie hier beschrieben:
Aus dieser Logik heraus entstehen allerhand Gegensätze, reich/arm, Überfluss/Elend, Macht/Ohnmacht, oben/unten >
Kriege sind Teil dieser Logik, weil es nur darum geht, Aufschuldungs-Prozesse fortzuführen, um weiterhin Profite zu machen. Funktioniert das nicht mehr ist der Niedergang der eigenen Wirtschaft nicht mehr weit und da will keiner freiwillig hin. Also wird alles versucht, das zu verhindern. >
Zu glauben, auf der gleichen Grundlage ein anderes Ergebnis zu erwarten, ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat, falsch.
Das trifft leider auch auf unsere Demokratie zu. Hitler wurde auch demokratisch gewählt, mit der Hoffnung der Massen, einen Ausweg aus dem Elend zu erreichen.
Auch in einer direkten Demokratie werden die Menschen für den Profit stimmen, weil das ihre Lebensgrundlage ist.
Sie müssten anfangen, das, was sie/wir heute machen zu verstehen, und das geht weit über das Oberflächliche hinaus.
Das fängt schon bei den einfachen Schuldzuweisungen an, die heute massenhaft aus dem Ärmel gezogen und geschürt werden. Was ich damit sagen will ist, dass die Prozesse, die im Hintergrund ablaufen, von den wenigsten erkannt werden. Und diese Prozesse führen unweigerlich zu Zuständen, die wir eigentlich alle nicht haben wollen.
Ich lass mich da aber gerne eines anderen belehren.
Das ist ein sehr grober Denkfehler - der Staat als Organisationsform einer Gesellschaft darf und muss nicht mit dem Kapital'Ismus** gleichgesetzt werden. >
Ich kenne Gesellschaften, in denen geteilt wurde ohne Eigentum zu besitzen. Die Rohstoffe wurde so genutzt, um allen ein möglichst „gutes“ Leben zu gestalten.
Grüße, Rumbidu