Wer an Landesmauern glaubt, kann geradeso gut an Stadtmauern oder Dorfmauern glauben

Zarathustra, Montag, 12.12.2016, 15:29 (vor 3376 Tagen) @ nereus5225 Views

Hallo Zara!

Hallo nereus!

Du schreibst: Wer den Staat (Verstaatlichung der Menschen - homo
oeconomicus) verteidigt, verteidigt die globale Vergesellschaftung denn
dass der Exponentialwachstumskollektivismus dorthin und nirgendswo anders
hinführen muss, sollte gerade im DGF jedem klar sein. Dass im Zuge der
debitistisch (staatlich) erzwungenen territorialen Ausweitung des
Warenhandels auch eine dementsprechende Ausweitung der Migration erfolgt,
ist doch wohl naheliegend.

Ja, das ist naheliegend.
Wenn der deutsche Werkzeugbauer in Shanghai eine Chinesin lieben lernt und
ehelicht, ist das völlig OK, so wie halt ein türkische Döner-Verkäufer
eine deutsche Stammkundin heiraten kann, falls er und sie das
beabsichtigen.

Soso. Da haben sie aber nochmals Glück gehabt, dass Du das noch tolerierst!

Naheliegend ist es aber nicht bestehende Strukturen gewaltsam zu
untergraben und zwangsweise durch neue zu ersetzen und dieses umkränzt mit
einer perfiden Strategie, die Kriege befürwortet und
Massenfluchtbewegungen absichtlich auslöst.


Wer die Verstaatlichung der Menschen befürwortet, befürwortet die organisierte Gewalt. Ohne Schiessbefehl geht da gar nix.
Der Krieg ist der Vater aller staatsgesellschaftlichen Dinge. Debitistisches Einmaleins. Empörung darüber ist Heuchelei in Reinstkultur, es sei denn, man habe noch nichts von Debitismus und Patriarchalisierung (Kirche und Staat) gehört.

Dazu liegt eben ein uralter Plan zu Grunde, den Du standhaft bestreitest
und gerne mit ökonomischen Zwangslagen vernebelst.

Totale Globalisierung von Waren und Menschen benötigt keinerlei Plan. Es ist die logische (determinierte) Folge der Staatsapologetik und deren Umsetzung (= Systemapologetik). Vergesellschaftung bedeutet Zerstörung des Gemeinwesens und führt in aller Welt (in Ost und West, Nord und Süd) zur Entwurzelung und damit zu systembedingter Flucht/Migration. Mal in diese, mal in jene Richtung.

Die Empörten (Staatsapologeten) empören sich also
realsatirischerweise über einen Effekt, den sie selber hervorrufen. Einige
davon sogar wider besseres Wissen.

Was Anhänger eines organisierten Staatsvolkes mit einer orchestrierten
NWO-Agenda, die lediglich einigen Wenigen nützt, zu tun haben, erschließt
sich wohl nur Dir und Deinem Gefolge.

Wer an Landesmauern glaubt, kann geradeso gut an Stadtmauern oder Dorfmauern glauben. Oder an den Kapitalismus/Debitismus als Herz-Jesu-Veranstaltung, oder sonstigen offensichtlich widersprüchlichen Humbug.

Aber das haben wir schon hundertfach durchgekaut und bringt mittlerweile
keinerlei Erkenntnisgewinn mehr.

Ja. Die Verursacher werden sich ewig über die Effekte empören, die sie selber auslösen.
Niemandem ist diese totale Globalisierung mehr zu gönnen als den Staatsapologeten (den Apologeten der Vergesellschaftung), also den Allermeisten.

Beste Grüsse, Zara


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