Jetzt ist aber gut!
Noch mehr Essig
Ich sehe schon, Du denkst bevorzugt negativ. Also, vergiss einfach meine Beiträge; sie sind definitiv nichts für dich .. siehe auch hier:
Mach Dir einfach Gedanken, was danach kommen sollte.
Hab' ich schon. Seit Jahrzehnten. Mega-Städte werden es jedenfalls nicht sein, sondern eher mittelalterliche Wehrdörfer. Im günstigsten Fall.
Wozu Wehrdörfer? Werden die Dörfer wieder Krieg gegeneinander führen? Ist das deine ganze Vorstellungs- und Innovativkraft? Für was Schöneres reicht es nicht?
Vergiss einfach meine Beiträge. Du gehörst zu den Neandertalern von Heute. Da kann mensch sapiens nichts machen ...
Als den Neandertalern die Beutetiere ausgingen - denn sie waren hervorragende Jäger und Läufer, hetzten Tiere über lange Strecken und brauchten viele Kalorien - machten sie einfach Jagd aufeinander und fraßen sich gegenseitig auf. Bald danach waren sie degeneriert und weg vom Fenster.
Die Evolution verlangt Fortschritt, neue Wege und neue Typen, mein Freund!
Ich habe auch keinerlei Einwände, wenn Jemand allein, abseits der Gesellschaft, als Nomade oder in einem Familienclan leben möchte, irgendwo in der Pampa. Auch diese Gemeinschaften könnten ihre Vertreter in ein Weltparlament schicken. Sie müssten sich allerdings Mehrheitsentscheidungen (Referendum) der Weltbevölkerung beugen.
Und wenn die "Mehrheitsentscheidungen" darauf hinausliefen, diese Familienclans "umzusiedeln" oder gleich ganz auszurotten, weil sie dummerweise auf Land wohnen, das die in den Städten lebende Mehrheit auf einmal für sich reklamiert, da man dort Bodenschätze entdeckt hat oder das Ackerland benötigt?
Ja, Mehrheitsentscheidungen der Bürger in den Stadtstaaten werden die Spielregeln (Gesetze) bestimmen. Die einzelnen Stadtstaaten werden relativ autonom sein. Sie werden lediglich in einem Weltparlament zusammensitzen und übergeordnete Fragen (wie die der Familienclans) regeln.
Mir ist es recht, denn mir ist es verhasst, mich einer mafiösen Minderheit beugen zu müssen. Sollte ich selbst einem Minderheitsvotum angehören, kann ich es akzeptieren. Das tue ich ja auch heute schon, tagtäglich.
Ich will, dass die Menschen sich in ein paar großen Ansiedlungen konzentrieren (je max. 10 Millionen) und den Rest des Landes der Natur überlassen.
Ja, das wäre wohl einen Versuch wert: alle Zivilisten in Mega-Städte eingesperrt umgeben von hohen, unüberwindbaren und undurchdringlichen Mauern - und der Rest des Landes bleibt dann der Natur und den paar Familienclans überlassen.
Dies ist leider pure Polemik ..
Keineswegs. Zeige mir einen Ballungsraum, der sich nicht im Laufe der Jahrzehnte an den Rändern wie ein Krebsgeschwür ins Umland hinein gefressen hätte.
Du redest über Heute, ich über Morgen. ERGO: Wir reden aneinander vorbei.
Oder warum ziehen die, die es sich leisten können, weg aus den überfüllten Zentren ins Grüne?
Weil sie es dürfen. "Zentren" müssen nicht notwendigerweise "überfüllt" sein. 10 Millionen auf einem Durchmesser von 200 km (inkl. Ackerland) sind nicht viel .. da bleibt auch im Zentrum viel Platz für Gärten, Freibäder, Spiel-, Sportplätze und Parks.
Ich rede von ca. 50 relativ autonomen Stadtstaaten weltweit. Da dürfte gewiss für jeden gutwilligen Mensch etwas dabei sein.
Wie willst Du diese "Zersiedelung" aufhalten, wenn nicht mit einer Mauer?
Mit Mauer ohne Tore? Geistlose Polemik!
Wie solche Megastädte aussehen könnten, habe ich z.B. hier ansatzweise beschrieben: DGF379878
Dann hast Du sicherlich meine Anmerkung dazu gelesen.
Ja, alles eine Frage der Effizienz. Die heutige Effizienz von "Lösungen" ist ein Witz.
Von 10 Millionen sind nur etwa 5 Millionen erwerbstätig; der Rest sind Kinder und Rentner. Das Transportwesen führt strahlenförmig aus dem Zentrum in die Peripherie und zurück. Das könnten z.B. wenigstens 10-mal Doppelgleise sein, hoch schwebend oder unter der Erde. Die (Container-) Züge könnten im 10 Minutentakt fahren, praktisch Tag und Nacht, schön im Kreis herum. Da könnten locker Abermillionen Erwerbstätige sowie Waren zur Peripherie bzw. ins Zentrum transportiert werden, umweltverträglich. Zudem müssen nicht unbedingt alle Arbeitszeiten zu gleicher Uhrzeit beginnen. Usw. usf..
Vernünftige Lösungen gäbe es noch und nöcher! Kleine Inspiration zum Thema Effizienz im Wohnungs- und Transportwesen kann z.B. hier getankt werden:
https://www.youtube.com/watch?v=dYgOxr548-E
Auch weniger materieller Konsum, mehr Kultur und Landschaftpflege wären vorstellbar sowie die gemeinsame Nutzung vieler Haushaltsgegenstände durch mehrere Familien usw..
Ja, "vorstellen" kann ich mir auch ziemlich viel.
Was hindert Dich daran, deine Vorstellungen zu realisieren (zu wollen)? Ach ja, Du möchtest mittelalterliche Wehrdörfer .. Siehe also zu, dass Du die Mehrheit dafür gewinnen kannst!
Aber schau' dir doch einfach die Entwicklung der letzten Jahrzehnte an. Der Bericht "Die Grenzen des Wachstums" erschien 1972. Wie viele Autos gab es damals in Deutschland und wie viele sind es heute? Wie sahen die Warenströme damals aus und wie ist es heute? Von China und Indien reden wir lieber gar nicht erst.
Wir reden leider aneinander vorbei. Macht aber nichts.
wir werden schon in der Grundschule lernen, sinnvolle demokratische Spielregeln aufzustellen und uns danach zu richten.
So etwa: "sie müssten sich allerdings Mehrheitsentscheidungen (Referendum) der Weltbevölkerung beugen"?
Eine Mehrheit, die auf Fleisch, Zersiedlung der Landschaft, unkontrollierte Vermehrung, "Wehrdörfer" bewusst verzichtet, wird sicher auch mit Minderheiten angemessen umgehen wollen. Es wird lange öffentliche Diskussion und Verhandlungen mit direkt Betroffenen geben, bevor etwas von größerer Tragweite demokratisch entschieden wird.
Und wenn dann eine Mehrheit der Weltbevölkerung nach billigem Rohöl giert, bleiben halt Umwelt und lokale Minderheiten auf der Strecke ...
Auch ganz nett: Liste abgebaggerter Ortschaften. Demokratische Spielregeln und so.
Wie ich schon sagte: Du denkst grundsätzlich negativ, und das sogar mit Passion .. und wirst deshalb niemals auf positive, friedliche Lösungen kommen. Macht aber nichts; Andere können es besser.
Der nach dem Kollaps verbliebene Rest der Menschen wird bereit sein, einen neuen Weg zu gehen.
Bislang endeten die "neuen Wege" regelmäßig in den gleichen ausgelatschten Trampelpfaden.,
Woher nimmst du eigentlich die Hoffnung, dass nach dem Kollaps genau die "richtigen" Menschen mit dem "höheren" Bewußtsein übrig bleiben?
Weil es anders herum läuft: Der Kollaps wird das "höhere" Bewusstsein bei den (wenigen) Überlebenden erzeugen. So verläuft die Evolution: in heftigen Schüben und dann wieder linear, schön abwechselnd.
Mit Gruß, Beo2