Du willst wichtige Fragen der Menscheit aufzeigen
Hallo Rybezahl,
ich glaube ich habe mich in Dir geirrt, offensichtlich willst Du wichtige Fragen der Menscheit aufzeigen und besprechen, genau so wie das vor Dir auch schon Hobbes und Rousseau gemacht haben.
Beide Wissenschaftler gingen von der natürlichen Gleichheit der Menschen aus. Sie stimmen überein, daß der Mensch im Naturzustand von der Leidenschaft bzw. vom Instinkt geprägt ist. Beide nehmen an, daß der Mensch von Natur aus kein "politisches Wesen" ist. Bei Rousseau ist er auch kein "gesellschaftliches Wesen". Bei Hobbes schließen sich die Menschen zusammen, weil es ihnen nützt. Daraus resultiert der berühmte "Krieg aller gegen alle", der ewige Konkurrenzkampf ums Überleben. Rousseau hingegen geht davon aus, daß der natürliche Mensch ein naiver und sanfter Einzelgänger ist und somit in Frieden lebt. Erst durch die Zivilisation sind gesellschaftliche Mißstände entstanden (Neid, Selbstsucht, Klassen), die schließlich auch zum Kampf aller gegen alle führen.
Die Konzepte der beiden zur Überwindung dieser unerfreulichen Umstände sind sehr verschieden.
Hobbes will den Naturzustand durch einen "Unterwerfungsvertrag" unter einen allmächtigen Herrscher (Staat) überwinden, um Frieden zu erreichen.
Rousseau hingegen sieht die einzige Möglichkeit in einem "Gesellschaftsvertrag".
Was ist in Deinen Augen die bessere Lösung und warum?
Viele Grüße
amos