Missverstanden
Hallo Beo2!
Das Eigentum hat den Staat erschaffen,
Ja, das Eigentum am Grund & Boden und evtl. Weideland (Territorium).
Die ersten Staaten entstanden, als die Menschen seßhaft wurden, um den
Acker zu bestellten sowie Wohn-, Vorratshäuser und Werkstätten zu bauen.
Das musste gegen Räuberhorden verteidigt werden, sonst wäre es ja
sinnlos gewesen. Dafür brauchte mensch zumindest ansatzweise ein Militär
und die Polizei. Das Militär, die Polizei, die Richter und die
Befestigungsbauer mussten durchgefüttert bzw. mitversorgt werden, was
Abgaben seitens der Bauer und Handwerker notwendig machte usw. usf..ERGO: Das Vorhandensein von Seßhaftigkeit zwecks Ackerbau UND von
Räuberhorden (bzw. räuberischer Stämme) machte die Staatsbildung und
Abgaben notwendig.
Sag ich doch.
Zweitens, es gibt nicht DEN Staat. Es gibt nur verschiedene Staats-
bzw. Gesellschaftsformen, was ihre innere Sozialstruktur und inneren
Eigentumsverhältnisse betrifft .. die gewisse Gemeinsamkeiten sowie
Unterschiede aufweisen (können).
Ja.
der das Kapital in Konkurrenz zu anderen Staaten erfand.
Der Staat hat das Kapital (Eigentum an Produktionsmitteln) erfunden?? Wer
war das, der Staat?
Der Eigentümer. Der mit den Waffen. Der, der die oben von dir genannten Abgaben forderte.
Die Aufhebung des Eigentums im Staat zur Lösung der
wirtschaftlichen Probleme gleicht dem Versuch, das Ursache-Wirkung-Prinzip
umzukehren.Nein, "die Aufhebung des Eigentums" am Grund & Boden und anderen
Produktionsmitteln kann die Vergangenheit nicht ungeschehen machen -
abgesehen davon, dass das gar nicht möglich wäre, da Produktionsmittel
logischerweise immer einen Eigentümer haben müssen, sonst wären sie ja
keine .. einen öffentlichen und/oder privaten.Allerdings, die Evolution der menschlichen Gesellschaft und der
Staatsbildung, wie auch von allem anderen, muss weiter gehen und neue Wege
beschreiten. Sonst muss der heutige Mensch abtreten und einem neuen
Menschen Platz machen, wie es mit zahlreichen menschlichen Spezies in der
Vergangenheit bereits geschehen ist (nicht nur mit den Neandertalern).
Ja.
Ohnedies ist die vollständige Assimilation aller Möglichkeiten Ziel
des debitistischen Systems & und in der dem Dasein innewohnenden Komik
zeigt sich, dass der Kommunismus gar nicht erkämpft werden muss, dass sich
alle Staaten letztlich selbst aufheben müssen. Und dann, dann endlich ist
Frieden auf Erden - Krieg ist gar nicht nötig.Ja, wenn alle Staaten verschwinden, bleibt immer noch einer übrig,
denn es werden immer noch mindestens die Richter und die Polizei benötigt
werden, die durchgefüttert werden müssen, wofür Abgaben der Bürger
benötigt werden usw. usf..
Da bin ich mir nicht so sicher, aber es ist wünschenswert, gegen Räuberbanden geschützt zu sein, ja. Wünschenswert ist es auch, keine Polizei und Richter zu benötigen.
Gruss!
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Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.