Ja, ist es ;-)

Rybezahl, Sonntag, 13.12.2015, 11:27 (vor 3708 Tagen) @ Leisereiter4031 Views
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 13.12.2015, 12:07

Räuberbanden gibt es nur, wo es Mangel gibt.


Das ist eine sehr gewagte These!
Ich halte dagegen: Räuberbanden gibt es ÜBERALL dort, wo es schutzlose
Opfer gibt.
Schon immer in der Geschichte der Menschheit gab es Leute, die lieber
anderen Leuten das Brot wegnahmen, als es sich selbst im Schweiße seines
Angesichts zu erarbeiten. Und in Zeiten allgemeinen Wohlstandes gilt
dasselbe für Luxusgüter, anstelle von Brot.

Aber nur wenn
- man selbst nichts anderes kann oder
- die Natur nicht genug "rumliegen" lässt oder
- es Ernteausfälle gab oder
- ausbeuten ungefährlicher als nicht-ausbeuten ist.

Siehe dazu den Buchtipp von Zarathustra (Oppermann). Sieht sehr interessant aus:
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=386048

Räuberbanden, da es leichter ist, sein Leben nicht zu riskieren.


Darum geht es im Kern: Der Räuber raubt so lange, bis ihn ein Stärkerer
daran hindert. Mit (potentiell tödlicher) Gewalt. Das kann die Polizei
sein, oder das kann ein Opfer sein, welches entgegen den Erwartungen des
Räubers zufällig eine Knarre hat.

Andererseits kann ich mich hier beliebig rausreden. Mangel an bäuerlichem Geschick? Mangel an Liebe? Und immer so weiter.
Und du kannst beliebig dagegenhalten: die Räuber, das sind doch wir! [[zwinker]]


PS:
Weiter oben habe ich geschrieben, das mir jeder Wirtschaftsteilnehmer lieb ist, der nicht unendlich aufschuldet. Dabei entging mir etwas. Ich kann mir eine Wirtschaft ohne so einen Schuldner kaum vorstellen. Entweder unendlich aufschulden, oder expandieren (ausbeuten) oder Münzverschlechterung. Andernfalls wären wir ganz schnell wie bei Aktiv 0 = Passiv 0 und das ist ja wohl keine Wirtschaft.

--
Dieses Schreiben wurde elektronisch erstellt und enthält deshalb keine Unterschrift.


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