Gewagte These!
Räuberbanden gibt es nur, wo es Mangel gibt.
Das ist eine sehr gewagte These!
Ich halte dagegen: Räuberbanden gibt es ÜBERALL dort, wo es schutzlose Opfer gibt.
Schon immer in der Geschichte der Menschheit gab es Leute, die lieber anderen Leuten das Brot wegnahmen, als es sich selbst im Schweiße seines Angesichts zu erarbeiten. Und in Zeiten allgemeinen Wohlstandes gilt dasselbe für Luxusgüter, anstelle von Brot.
Räuberbanden, da es leichter ist, sein Leben nicht zu riskieren.
Darum geht es im Kern: Der Räuber raubt so lange, bis ihn ein Stärkerer daran hindert. Mit (potentiell tödlicher) Gewalt. Das kann die Polizei sein, oder das kann ein Opfer sein, welches entgegen den Erwartungen des Räubers zufällig eine Knarre hat.