Staatsapologetik beider Seiten gilt es zu kurieren

Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 10:47 (vor 3710 Tagen) @ Beo24376 Views
bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 12.12.2015, 11:00

Du verdrehst Ursache und Wirkung ins Gegenteil. Nicht Bauern bilden

Staaten, sondern Hirtenvölker[/u]. Die haben die Unterwerfung der Tiere
und deren Haltung in Konzentrationslagern bereits etabliert und unterwarfen
danach auch die Bauern.

Einigen wir uns doch hierauf: Sowohl die Bauern- als auch die
Hirtenvölker bildeten (evtl. gemeinsam) Staaten, weil sie etwas ihnen
Wichtiges, neben ihrem nackten Leben, an Räuberbanden/-völker zu
verlieren hatten, nämlich ihr individuelles sowie gemeinsames
Eigentum
, welches sie sich mühsam erarbeitet haben. Das dürfte der
Wahrheit am nächsten kommen.

Die Initiative geht bei der Versklavung und Vergesellschaftung von Mensch und Tier aber vom Gewalttäter aus. Angeprangert gehören in erster Linie also beispielsweise nicht die Indigenen, sondern Missionare und Krieger der Unterwerfer. Es gilt also aufzuzeigen, wohin es führt, wenn man Tiere in Konzentrationslager und Versuchslabore steckt: zu einem ebensolchen Verhalten gegenüber Menschen.

Und ja: Alles was geschieht, geschieht auf natürliche Weise.

Konzentrationslager für Menschen und Tiere ebenso wie Krankheit und Krebs
(Zivilisierung/Verstaatlichung). Natürlich bedeutet aber noch lange
nicht akzeptabel.

Volle Zustimmung! Nicht alles, was natürlich (d.h. in der Natur
vorkommend) oder auch in der tierischen Natur des Menschen angelegt ist,
ist gut und akzeptabel
. Der Mensch, wennauch nicht jeder, kann darüber
hinausgehend denken, wollen und handeln, da er zugleich einer anderen
Wirklichkeit entstammt.

Er kann es mehrheitlich nicht mehr, aufgrund seiner Vergesellschaftung/Verstaatlichung und Erziehung.

Wer es nicht kann, der verdient (sich) eine gleiche
Behandlung, welche er Anderen zukommen lässt. Er kann die Natur mindestens
verändern, wenn nicht gar neu erschaffen. Das können die Tiere nicht.

Tiergattungen evolvieren ebenso wie der Mensch evolvierte (Die Welt als Wille), im Unterschied zu diesem bloss nicht in die schlimmstmögliche Richtung.
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=386022
Von Verdienst (Schuld) zu sprechen, bringt nicht viel. Das ist religiös. Niemand wählt seine Erziehung selber aus. Ein Traumatisierter hat sich sein Leiden nicht 'verdient'. Den trifft keine Schuld. Es kann nur um Aufklärung in der wichtigsten Frage des Lebens gehen: Welches individuelle und systemische Verhalten führt zu einer Maximierung des Leidens?
Der Buddhismus formulierte hier die wichtigste aller Fragen. Nur die Antworten überzeugen mich nicht vollumfänglich, sondern nur in Teilen.

Krankheiten umgeht/bekämpft man besser, als dass man sie begünstigt.


Richtig. Also, Du mit deiner Räuberbande bekämpfst meinen Staat und
ich bekämpfe mit meiner Staatsmacht deine Räuberbande.

Zu 'bekämpfen' (kurieren) ist sowohl der Sadismus der Unterwerfer als auch der Masochismus der Unterworfenen. Bei beiden Seiten handelt es sich um Staatsapologeten, also um Kranke.
Die Staatsgesellschaft ist ein Amalgam, ursächlich entstanden aus kranken Gewaltttätern (Hirten) und wehrlosen Bauern, die sich versklaven liessen. Die Bauern haben keine Stadtmauern gebaut und Städte befestigt. Die Bauern sind keine Stadtmenschen. Sie wurden gezwungen, ihren neuen Herren (Priester, Krieger, Fürsten, Söldner) in den Städten Tribut zu zollen.


Mit Gruß, Beo2

Grüsse, Zara


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