Im Prinzip eine Sorte
Hallo Revoluzzer,
zur CDU stimme ich Dir voll zu. Die gewisse Zurückhaltung von Brandt und Schröder stimmt schon, aber die SPD ist mehr über die EU und die Globalisierungsschiene an den großen Bruder gebunden.
So sagte in den Beratungen zum Grundgesetz Dr. Carlo Schmid (SPD) am 10. November 1948 zum späteren Bundespräsidenten Theodor Heuss (FDP): „Die Weltstaatbemühungen in allen Ehren! Die Idee ist des Schweißes der Edlen wert. Man sollte aufhören, bei diesen Dingen immerzu von Utopien zu sprechen, wie man es gern tut, um es sich leicht zu machen. Aber ich glaube nicht, dass wir zur Weltregierung kommen werden, ohne vorher durch Europa gegangen zu sein.“
Das bedeutet, auch die deutsche Elite war sich bereit 1948 einig, eine Weltregierung anzustreben, für die eine Europäische Union Voraussetzung wäre.
Zitat von hier.
Was die Schaffung eines europäischen Bundesstaates betrifft, in dem die Völker ihre Souveränität vollends verlieren sollen, ist die SPD der schlimmste Vorantreiber. In einem Papier der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung von 1999 heißt es z. B.:
„Die Währungsunion ist eine weitere Etappe dieser von der Wirtschaft ausgehenden Integration, die immer auch Schritte der politischen Integration beinhaltete oder nach sich gezogen hat. … Es ist dauerhaft nicht denkbar, eine Gemeinschaftswährung einzuführen, ohne nicht auch in zentralen Bereichen des politischen Lebens … zu Harmonisierungen und Kooperationsformen zu gelangen. Darum ist die Europäische Währungsunion das Schlüsselprojekt der europäischen Integration. Es liegt in den Händen der verantwortli¬chen Politikerinnen und Politiker, dass Europa in den nächsten Jahren von einer politi¬schen Union gekrönt werden kann…. Die Währungsunion institutionalisiert den Einigungsprozess unwiderruflich." (Zitiert nach hier)
Gruß
Falkenauge