Nix dumpf brütend. Nix erkenntnislos. Untertanmachen als Religions-/Wissenschaftsverdienst
Servus geschätzter Nereus,
nach meinen Begriffen bringst Du da etwas durcheinander. So wird es nichts mit dem Verstehen, wenn persönliche Aversionen, ob die nun begründet sind oder nicht, nicht beiseite geschoben werden können. Wenn es um Erkenntnis geht, verbaut man sich mit Neckereien den Weg.
Wieso sollen die indigenen Tribes dereinst dumpf brütend und erkenntnislos gewesen sein, wenn sie in Stämmen, echt nachhaltig und im Einklang mit der Natur über hunderte/tausende Generationen durch die Gegend zogen?
Naturreligion, Medizinmänner, na und?
Da war nie die Rede davon, sich die Erde und andere Menschen untertan zu machen. Der Mensch lebte als Mensch, als Bestandteil des Ganzen und nicht als Herr von allem. Genau das tut er heute nämlich nicht mehr. Das ist aber kein dauerhaft mögliches Lebensmodell. Können wir doch jetzt schon eindeutig sehen. Das Untertanmachen sind zweifelhafte Verdienste der Religion, sei es nun im Verbund mit oder gegen die Wissenschaft (wobei m.E. die Wissenschaft in der Tat als eine Ausprägung, ein Kind der Religio und untrennbar damit verbunden angesehen werden kann).