Genau diese Art des Auftretens wurde kritisiert

MausS, Donnerstag, 05.11.2015, 11:31 (vor 3789 Tagen) @ Zarathustra4418 Views

Philosophie ist nichts für Religiöse und Esoteriker.
War es noch nie und wird es nie sein.

Eben doch. Ich schrieb das hier auch schon mehrfach, dass der Ursprung
der Philosophie und damit auch alle ihre späteren Vertreter wie
Heraklit,
Sokrates, Pythagoras usw. religiös und esoterisch waren.


Im Ursprung waren wir im Meer.

Im Ursprung waren wir Staub im All.

Was soll sowas?

Erst als man Gott oder das Schöpfungsprinzip aus dem abendländischen
Denken verbannt hatte, wurde Philosophie zu einer Art Wissenschaft.


Nein, Wissenschaft war es bereits bei den Alten Griechen. Philosophie war
schon immer der Versuch der Emanzipation von der religiösen
Unterdrückung. Bereits Sokrates wurde von den vom Gotteswahn befallenen
Vollidioten zum Tode verurteilt, wegen Blasphemie.

Wissenschaft ist, genauso wie Religion, ein Machtderivat.
Der gewaltbewährten Machtausübung nachfolgend, nicht vorgelagert.
Ohne gewaltbewährte Machtausübung kein Zwang zum Wirtschaften, und damit kein Zwang für die Erfindung der "Wissenschafte/en", zu deren ideologischem Zweig die Religionen samt Gottes-/Götter-Erfindung gehören.
Und auch die "Philosophie" gehört hierzu, selbstverständlich!

Dein Minderwissen über Sokrates hier so offen oder gar in lügnerischer Absicht zur "Schau" zu stellen, kennzeichnet geradezu deinen von der Leserzuschrift so zutreffend kritisierten unsäglichen Stil Deines Auftretens hier im Forum.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, alle Deine Behauptungen genauestens zu hinterfragen,
denn du bist wahrhaft ein Meister in der Aufstellung von Behauptungen.

Freilich hat diese Art von Wissenschaft keinerlei Antworten.


Wissenschaft hat hundertmal mehr Antworten als Religion. Religion hat null
Antworten auf die Wirklichkeit. Religion unterdrückt die Sicht auf die
Wirklichkeit und herrscht mit Gewalt und Todesstrafen, weil sie keine
Argumente hat. Der Gotteswahn ist eine einzige Kriminalgeschichte.

Wissenschaft tötet "hundertmal" mehr und hundertmal gründlicher und hundertmal grausamer und hundertmal hinterhältiger als Religion - nur vollesoterisch Geistesbegrenzte übersehen derart Offensichtliches.

Aber das
stört die Anhänger dieser Disziplin nicht weiter. Jetzt, wo Gott tot
ist,
können sie nach Herzenslust die abenteuerlichsten Theorien aufstellen
und sich gegenseitig bis zur Bewusstlosigkeit die Köpfe einschlagen.


Lachhafte Geschichtsklitterung. Kriege und organisierte Gewalt begannen
mit der Erfindung des Herrgott.

Diesen Satz so in einem "Debitismus-Forum" lesen zu müssen, tut schon mehr als weh. Es ist einfach nur noch traurig.

Und das wird ihnen auch niemals langweilig. [[zwinker]]

Aber da sie ja ernsthafte Wissenschaftler sind, werden nun wieder
Dogmen erschaffen, die an die Inquisition der Kirche erinnern:
Du darfst alles erforschen, aber niemals ein intelligentes Prinzip
entdecken, das über unser Verständnis hinaus geht.


Als ob Religiöse schon jemals irgend etwas entdeckt hätten. Das sind
Prediger des Todes (des Jenseits), immer verbunden mit angedrohten
Sanktionen, und immer Komplizen des Staates..

Wer Wissenschaft nicht als das erkennt, was sie ist, sondert selbstverständlich und folgerichtig derartigen Unsinn - die Behauptung, sie stünde grundsätzlich im Gegensatz zur Religion oder dieser gar entgegen - ab.

Beides, Wissenschaft wie Religion, sind strategisch völlig gleichberechtigte Machtabsonderungen und Werkzeuge zu deren Ausübung und Erhaltung.
In ihrem taktischen Gebrauch steht es jeder Obermacht zu jeder Zeit frei, ihre Bedeutung zueinander und vor den zu Unterdrückenden zu variieren und sie - nach außen hin - gegeneinander auszuspielen.

Letztlich aber wurden noch stets Waffen (die stetige absolute Spitzenleistung des Wissenschaft) und die sie Benutzenden vor ihrem Einsatz gesegnet und religiös (tote Götter) oder ideologisch (lebende Götter) aufgeladen.

PS: Posaunen des Halbwissens helfen diesem Forum nicht wirklich weiter.

--
"Der Tod der Menschheit ist nicht nur ein denkbares Ereignis, wenn der Sozialismus triumphiert, sondern er stellt das Ziel des Sozialismus dar."
Igor Schafarewitsch, 1980


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