Religion und Wissenschaft II

Rybezahl, Donnerstag, 05.11.2015, 16:30 (vor 3737 Tagen) @ SUCRAM4112 Views
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 05.11.2015, 16:44

Hallo SUCRAM!

Meines Erachtens ist die Theologie ein (in meinen Augen) ins Leere
laufender Versuch, der Kirche einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben.
Wäre es eine Wissenschaft, würde sie sich selbst ad absurdum führen.

Du unterstellst hier aber eine reine Nicht-Erfahrung. Das mag sein. Mag aber auch nicht sein.

Wissenschaft setzt kein Dogma, sondern die Erfahrung, und zwar

möglichst

entkleidet von aller Subjektivität, voraus. Und daraus kann sich dann

eine

(in sich schlüssige) Theorie entwickeln.


Ich denke nicht, dass das der hauptsächliche Unterschied ist. Ich bin
eher der Meinung, dass auch die Wissenschaft nicht ohne Dogma auskommt, und
sein es nur das des Materialismus. Ansonsten hätten wir keine Struktur,
keinen Fokus.

Jede Wissenschaft beruht auf Erfahrung, auf Sammlung, Vergleich und Unterschung derselben. Wie sollte es anders sein? Irgendwann muss man halt auf das eine oder andere Fundament aufbauen, wenn man eine Theorie entwickeln möchte, um zu verstehen. Das heißt aber nicht, dass man daran glauben muss. Jeder kann auch mehrere konträre Theorien entwickeln.

(Den Theologen sei aber auch die Gotteserfahrung zugestanden, und weil
jemand sie nicht hat, soll sie doch nicht gleich ein Hirngespinst oder
Fantasie sein. Vgl. z.B. William James.)


Ja, wenn ich ein gut bestücktes Pfeifchen rauche, habe ich auch
"Gotteserfahrung". Bestreite ich nicht. Ne, sorry, kann ich nicht mitreden,
ist aber auch nicht my cup of tea.

Bitte, keine solchen "Argumente".


Gruß vom
Rybezahl.

--
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