Dann prüfe ich mal...
Hallo Hinterbänkler,
...in wieviele Threads Du, nemo, Dich einklinkst, nur um Recht zu haben und
zu bekommen?
Es ist halt sehr schwer, diesem Bedürfnis nicht nachzugehen.
Recht haben wollen und verstehen wollen, sind zwei vollkommen verschiedene Dinge
die nicht zusammen passen. Rechthaberei ist die kleine hässliche Schwester des
Dogmatismus.
Daher verstehe ich nicht, dass Du das als Bedürfnis einstufst. Ich sehe es eher als
ein geistiges Defizit.
Wir können spaßeshalber ja mal die beliebtesten Dogmen aufzählen:
– Klima-Dogma: Der Ausstoß von CO² ist schuld an der Klimaerwärmung
– Bewusstseins-Dogma: Bewusstsein ist eine Funktion des Gehirns
– Medizin-Dogma: Medikamente und Impfungen sind notwendig, alternative Behandlungen gefährlich
– Urknall-Dogma: Das Universum wurde von einer Ur-Explosion erschaffen
– Gesellschafts-Dogma: Deutschland braucht Zuwanderung, Multikulti als neues Gesellschaftsmodell
usw.
Was fällt daran auf? Diese Dogmen stehen einfach so im Raum und alle Kritiker,
die sich gegen diese Dogmen wehren, werden geächtet und bekämpft. Wir brauchen
also keine weiteren Dogmen und sollten sie besser in Frage stellen und abschaffen.
Andererseits habe ich Zarathustra in persönlichen Gesprächen auch so
verstanden, dass er sich nicht zurücknehmen will, weil alles sowieso
virtuell ist.
Natürlich ist an dem Gedanke was dran, denn wieso soll man in einer
virtuellen Umgebung Sozialität spielen?
Das mit der Sozialität verstehe ich auch nicht. Soll das jetzt heißen, dass man
ruhig ein rechthaberisches Arschloch sein kann, weil es alles ja nur virtuell ist?
Und manche hier im Gelben sollten sich vielleicht auch fragen: Warum habe
ich so ein großes Bedürfnis den lieben Zarathustra zurechtzuweisen?
Um Zurechtweisung von Z. geht es wohl auch nicht in erster Linie, sondern
vielmehr darum, dass Themen zerredet werden und auf völlig abwegige
Nebengleise führen.
Sollen andere doch Recht haben!
Ja, solange es die Qualität der anderen Beiträge nicht beeinträchtigt.
Gruß
nemo